22.02.25  
Sainte-Eulalie-en-Born  - Contis Plage = 40  km  

 Tag 8   

Regen/Wolken,  später Sonne  , Morgens 10°/ nachmittags 14°   

Nachts hat es kräftig geregnet.  Und es war die erste Nacht in der wir nicht durchgängig heizen mussten,  
erst am Morgen haben wir kurz aufgeheizt.   

Bei der  heutigen kurzen Etappe haben wir schnell noch fürs Wochenende  eingekauft. 
Während der Fahrt noch mal ein kurzer Regenschauer.   

Am Stellplatz  mussten wir uns am Automaten eine Camping-Car-Park- Karte (5€ Gebühr) ausstellen lassen,  
diese kann beliebig immer wieder aufgeladen  werden. .... und danach konnten wir durch die Schranke fahren.   

Wegen dem Regen sind überall noch dicke Pfützen. Die Stellflächen  sind eng, bei Vollbelegung  wäre es mir hier wohl zu eng. 
Aber jetzt geht's. ..... und endlich, nach einer Woche ohne Strom, sind wir wieder "online".  

Natürlich  wollten wir schon bald  wissen, woher das Rauschen kam, bzw wie stark die Brandung ist. 

Dafür mussten wir aber weiter laufen wie gedacht.

Hätte man nicht all die Häuser in die Dünen gebaut, hätten wir nicht erst noch um das ganze Ferienhausgebiet drum rum laufen müssen.   

 Strand und Wellen sind gigantisch. Eni freute sich flitzen zu dürfen. 

Das Laufen durch den Sand war anstrengender wie gedacht.    

….. und dann kam eine Welle angerauscht….. weiter wie die vorhergehenden
…. 6 Füße, inklusive 2 Schuhe und 2 Hosenbeine wurden nass 
(natürlich ging das so fix, dass die Kamera nicht startbereit war). 

Zurück sind wir einfach eine dieser privaten Treppen  hochgegangen und dann durch die verwaisten Ferienhäuser runter zur Straße .  Jetzt sind wir so was von müde..... aber der Anblick von Strand und Meer  war fantastisch. 

 

Stellplatz  für 76 Wohnmobile  

14,22€/Nacht , V/E,  Strom inklusive, Mülltonnen  

23.02.25  
 Contis Plage -  Capbreton  = 68 km  

Tag 9  

Sonne , Morgens 6°/ nachmittags 17°  

 

Am Anfang der Fahrt war es neblig,  danach Sonne pur. 

Meist fuhren wir durch Kiefer/Pinienwälder oder kleine Orte.   

Der Stellplatz ist das Gegenteil von dem, was wir mögen und normalerweise aussuchen, 
aber es ist die letzte Möglichkeit in Frankreich strandnah zu stehen. 

Die letzten 2 Tage entdeckten wir jeweils 1 deutsches Nummernschild auf dem Stellplatz,  
hier gibt es davon viele und auch noch ein paar andere Nationalitäten. 
Mögen die Deutschen so einen Massenbetrieb?  
Oder liegt es doch eher daran,  dass so wenig anderes geöffnet ist?  

Wir werden versuchen, solche Massen-Parkplätze zu meiden, und nur noch im Notfall, 
wenn es rein gar nichts anderes gibt, anzufahren.  

Der Weg zu Strand  endete abrupt an einem Abgrund. 
Rechts und links davon geht es bestimmt im großen Bogen nach unten. 
Aber ob wir uns das heute antun?
Oder doch besser auf den Wegen durch/in den Dünen spazieren? 

Wir entschieden uns leichtsinnig für die Dünen. Nur war es so schwer im losen Sand zu gehen, 
dass unsere Körper schnell die heutigen Grenzen anzeigten. Also wieder zurück zum Platz. 

Erschreckend wie das von oben aussieht... und ganz weit hinten im Dunst sind auch schon die Pyrenäen zu sehen. 

Wir sitzen  vorm Roadrunner in der Sonne, es fühlt sich an wie 25°…… wenn wir jetzt noch Wiesenuntergrund hätten, 
würde sich auch Eni wohlfühlen. So liegt sie heute lieber im Roadrunner. 

 

 

Stellplatz  für 130 Wohnmobile  

9€ (11/13/15€) je nach Saison/Nacht , V/E,  Strom, Wifi inklusive, Mülltonnen, Toiletten,  Waschmaschine  

 

schlechter D2 Handy-Empfang 

24.02.25  
Capbreton -  Zarautz (E)= 117 km  

Tag 10   

Sonne/Wolken , morgens 11°/ nachmittags 19°   

Von einer Stadt zur nächsten, Kreisverkehr an Kreisverkehr, es ging heute recht langsam voran.  

Die spanische Grenze, war als solche nicht zu erkennen. 
Einzig die Geschwindigkeitshinweise ließen darauf schließen, dass wir nun in Spanien sind .... und wir sehen wieder Hochhäuser.   

Den Stellplatz den ich ausgesucht hatte  ließ sich wegen Durchfahrstverbot-Schild-für-Wohnmobile leider nicht anfahren.  

Der nächste, mitten in der Stadt gelegen, war schon sehr voll. Also noch einen weiter.

In einem Industriegebiet  nebenan Baustelle, dann Lidl (da können wir dann morgen gleich einkaufen) 
und Autobahn dahinter,  somit recht laut.  
Der Stellplatz ist etwas heruntergekommen,  aber wir haben einen Platz am Rand  einer Wiese. 

 Eni genießt diese total. Alleine das ist es wert zu bleiben. 

Für diese Nacht wird's gehen, in der Hoffnung morgen vielleicht schöneres zu finden.  

 

Stellplatz  für 38 

Wohnmobile  

5€ /Nacht , V/E,  Mülltonnen,   

mäßiger D2 Handy-Empfang 

25.02.25 
 Zarautz - Amurrio =  120 km  

 Tag 11   

Regen/Wolken, morgens 12°/ nachmittags 12°   

Die Nacht war, abgesehen weniger Stunden, laut.  Der Regen trommelte immer wieder mal aufs Dach. 
Und ab 5:30 dröhnte es von der Autobahn. Nein, so was ist nichts für uns.   

Für heute habe ich deshalb nach etwas ruhigem Ausschau gehalten . 
Meine Wahl  fiel auf einen Stellplatz  in Amurrio, etwas hinein in die Berge.   

Anfangs waren wir noch tanken und einkaufen.  

Erstaunt waren wir über die gefrorenen Meeresfrüchte, die es lose zum abwiegen in der Gefriertheke gab.   

Wir fuhren viel hoch und runter, dann wurden wir Richtung Bilbao geleitet, 
um dann kurz vor dem erwarteten Großstadt-Chaos  erneut ins ländliche abzubiegen.   

Hier in Spanien ist es voller = dichter besiedelt und lebendiger, selbst in kleineren Städten. 
Und es gibt mehr Industrie, in Ecken wo man gar nicht damit rechnet.  

Abends bekamen wir schon einen kleinen Vorgeschmack auf Karneval serviert. 
Eine Trommler-Gruppe zeigte was sie kann. 

 

Stellplatz  für Wohnmobile  

0€ /Nacht , 12 x Strom, V/E,  Mülltonnen, alles kostenlos 

26.02.25  Amurrio - Loredo =  116 km  

Tag 12   

Nebel/Wolken/Sonne, morgens 4°/ nachmittags 15°  

 

Die Sonne hatte morgens  Arbeit den anfänglichen Nebel zu vertreiben. 

Auch während der Fahrt,  hingen die Wolken ganz schön tief zwischen den Bergen. 

Berge, so viele Berge..... nie hätte ich gedacht dass es die hier in diesem Ausmaß gibt. 

Auf einigen scheint sogar etwas Schnee zu liegen. 

Wir fuhren quer durch diese schöne Landschaft,  der Küste entgegen 
.... auf den Hängen sah man, Kühe, Pferde, Esel und Schafe . 

In den Vorgärten blühten die Bäume und  wir haben immer wieder mal, Zitronen-, Orangen- und Mandarinenbäume entdeckt. 

Ganz zum Schluss  sahen wir dann das Meer  zwischen den Bergen hervor blitzen.  

Für heute haben wir uns einen der wenigen offenen Campingplätze ausgesucht
..... wir hören das Meer rauschen .....   

Für das was der Campingplatz bietet, ist es zu teuer.  

Je nur 1 warme Dusche, in der Dusche keine Sitzmöglichkeit oder ausreichenden Spritzschutz, 
alles wird nass.  Schampo muss man auf dem Boden abstellen.  Alles in allem etwas oldshool.   

Aber die Lage zum Atlantik ist top, da schaut man über kleine  Mängel  gerne hinweg.   

Berge und Meer,  hier ist beides nah zusammen.   

Wir sitzen im Tshirt draussen und genießen die Sonne. 15° im Schatten fühlen sich in der Wonne viel wärmer an. 

 

Camping Derby, 38 € für 2 Personen, Hund, Wohnmobil und Strom 

27.02.25 

Loredo - Villaviciosa = 213  km  

Tag 13  

Wolken/Sonne, morgens 5°/ nachmittags 14° 

 

Nach dem Frühstück  bin ich noch mal mit Eni zum Strand, damit sie laufen kann. 
Und was mach der Sauhund, haut ab in die Dünen,  
guckt zwischendurch mal ob ich noch rufend und winkend am Strand stehe 
und verschwindet immer wieder erneut.

Ich musste hinterher, die Dünen hoch, bis sie sich einfangen ließ. 
Sie schmiss sich schwanzwedelnd vor mich auf den Boden und wollte zur Belohnung  den Bauch gekrault haben. 

Erst hier oben sah ich, wie groß  das Gebiet der Dünen war, in dem Eni ihre  Freiheit genossen hat.  

Für Fotos war nun keine Zeit,  mit Eni an der Leine ging es  zurück zum Wohnmobil.   

Unsere heutige Etappe ging erst mal den Schneebergen entgegen. 

Ich habe gegoogelt. Es sind die "Picos de Europe" und ihre Gipfel haben eine Höhe zwischen 2600- 2650 Meter.   

Wir fuhren rechts von ihnen, meist durch die Täler  des Gebirges, über schmale Straßen. 
Hinter jeder Kurve ein neues Panorama, bzw. neue "Wände" die einem die Sicht einschränken.   

Wir passierten nur wenige meist kleine Städte und hatten hin und wieder Meerblick, 
überquerten einige Flüsse, mit fast leer gelaufenen Flussbetten.  

Der Stellplatz in Ribadesella, den wir eigentlich  nutzen wollten, sagte uns trotz Lob in der App, 
gar nicht zu und so packten wir noch 40 km drauf und stehen nun an einem Fluss am Stadtrand von Villaviciosa. 

Hier gefällt es uns viel besser.   

Stellplatz  für 8 Wohnmobile,  0€ /Nacht ,  V/E,  Mülltonnen 

 28.02.25 

Villaviciosa -  El Franco =  176 km  

Tag 14   

Regen/Wolken, morgens 9°/ nachmittags 13°    

Morgenspaziergang, ob die Sonne wohl den Kampf mit den Wolken gewinnt? 

Esel und Maultiere stehen hier vereinzelt ohne Zaun auf den Wiesen, wenn man genau hinschaut, 
sieht man dass sie mit einem langen Strick angebunden sind. Das gefällt mir gar nicht. 

Leider hat es während der Fahrt immer wieder  geregnet. 
So viele schöne Ausblicke, wie während der letzten Etappen, hatte man so leider nicht.   

Wir fuhren  weite Abschnitte entlang des " Camino de Santiago". 
Immer wieder kreuzte der Fußweg die Straße  oder ging über diese. 
Es war ein ständiges hoch und runter, durch enge Kurven und über meist schmale  Straßen.  

Wenn man die Strecke, die unser GPS aufgezeichnet hat, im Ganzen betrachtet, 
sieht es fast aus, als wäre man schnurgeradeaus an der Küste lang gefahren. 
Dem war aber ganz und gar nicht so. Erst wenn man in die Vergrößerung geht, 
sieht man die vielen Kurven ins Landesinnere rein.  

 Vom Meer haben wir fast nichts gesehen. Und wenn, dann war der Atlantik eher grau, ähnlich der Ostsee.  

Gegen Mittag hörte es auf zu regnen und wir haben an einem Supermarkt angehalten,  
Brötchen und Obst gekauft. Insgesamt fanden wir die Preise dort recht hoch. 
Aber der nächste Lidl wäre erst 30km nach unseren Ziel gekommen. 
Da machen wir dann morgen unseren Wochenendeinkauf.   

Wir haben einen kleinen Campingplatz angefahren, zum Strand (1,5 km) ist es uns allerdings zu weit und zu windig. 
Sollte es wieder regnen, ist der Weg zurück lang.  

 

Camping A Grandella 

Camper, 2 Personen,  Hund + Strom 24,25 €  

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