Rund um die iberische Halbinsel 

15.02.25 – 10.04.25

Gesundheitlich wird es beim Älter-werden eher nicht besser, die politische Lage macht alles immer teurer. Worauf also warten? Wann, wenn nicht jetzt? 

Der Süden ruft : 

Roadrunner komm, hier ist es wärmer und sonniger,  

hier ist schon Frühling . 

 Tja,.... dem müssen wir folgen.... und somit reisen wir nun dem Frühling  entgegen. 

Sehr viele überwintern in Spanien, ….. das kann ja nicht so falsch sein. 

Und doch denke ich, das wir es anders wie die meisten machen werden. 

Wahrscheinlich keine Stadtbesichtigungen (außer dem was man bei der Durchfahrt sieht), wahrscheinlich auch keine Sehenswürdigkeiten (mit Hund ist man da sowieso meist außen vor). Größere Wanderungen = nein danke, das geht gesundheitlich nicht mehr, es werden eher mehrere kleiner Spaziergänge pro Tag mit dem Hund sein, Fahrräder haben wir nicht dabei. Und so werden wir jeden Tag ein Stück weiter fahren, damit wir neues sehen und erleben. 

Uns geht es darum, möglichst in der Natur zu sein und die Zeit, so wie es gesundheitlich bei uns passt genießen.  

Was wir absolut nicht wollen, ist in einem Pulk von Wohnimmobilien, dicht an dicht dort stehen wo das Freistehen (noch) geduldet wird. 

Wir haben vor, offizielle Stellplätze anfahren, wenn offen auch kleinere Campingplätze. 

So auf jeden Fall unsere Vorstellung. 

15.02.25  
Solingen - Prüm = 144 km 

Tag 1

11: 30 es geht los  

Hälfte Autobahn,  Hälfte Landstraße.  In den Höhenlagen der Eifel sieht man immer wieder etwas Schnee. 

In Prüm selbst nicht, aber es weht ein eisiger Wind bei -1°.  

Frühling sieht anders aus.  

Wir müssen wohl erst noch mal durch den Winter, bevor wir dann irgendwann im Frühling ankommen.  

Hier werden wir übernachten und vor allem den Wassertank füllen.

Das geht auf dem Stellplatz einfacher, wie mit Kanistern alles die Treppe runter zu schleppen. 

 

Stellplatz  für 22 Wohnmobile  

10€/Nacht , Strom  0,5 €/kw, V/E, Mülltonne, Wifi 

16.02.25  
Prüm - Vouziers = 216 km  

Tag 2   

Nachst bis -4° und leichter Schneefall  

Eni hat die Morgenrunde genossen.   

Unsere Fahrt verlief durch die Ardennen = Luxemburg, Belgien und Frankreich. 

Bevor wir Luxemburg verließen, haben wir getankt, auch wenn sich das noch nicht wirklich lohnte. 

Halt machen wollten wir in Boullion, aber bei der Anfahrt war ein Tunnel gesperrt, 
wir haben keine Umleitungen gesehen, unser Navi wollte uns dann nur wenden lassen. 

Somit haben wir schnell einen Stellplatz im nun schon nahen Frankreich rausgesucht, dieser war im Winter geschlossen.

Der nächste lag dann im Städtchen Vouziers, neben einem Friedhof.   

Als wir uns Frankreich  näherten (Grenze ohne Beschilderung, irgendwo im nirgendwo) kam die Sonne raus. 

Nun haben wir 4° und Sonne satt fürs Solar .  

Wir haben Kuchen gebacken und ich habe einen neuen Wurm für Eni gehäkelt.  

Ja , und dann musste da ja noch ein besonderes „ Sonnen-Foto gemacht werden, 
nach dem Motto, nur die harten kommen vors Wohnmobil .   

Es war aber doch ein wenig frisch, weshalb Halswärmer und Hut an bleiben mussten. 

 

Stellplatz  für 8 Wohnmobile  

0€/Nacht , Strom/Wasser 2€/20 min , V/E, Mülltonne

17.02.25 
Vouziers - La Selle-en-Hermoy = 240 km  

Tag 3  

 Sonnenschein,  beim aufstehen -2° mittags 8°   

Kilometer weit, nur Felder und Wiesen,  schnurgerade Straßen,  mal schmal mal breiter. 
Vorbei an einem Kriegsmonument, dann ab und zu kleine Städte und Dörfer.  

Wir fuhren durch die Champangne?   bzw. durch Chălons-en-Champamgne
.... nur vom Weinanbau war in dieser Gegend rein gar nichts zu sehen.   

Der erste Stellplatz den wir anfuhren, war wegen Bauarbeiten an der Kirche daneben gesperrt. 
Der Nächste, war mehr oder weniger nur eine Endsorgungsstation mit Parkbuchten für Pkw = zu eng für uns. 

Nr.3 = hier bleiben wir, auch wenn es weder Wasser noch Strom  gibt, 
Entsorgen ohne nachspülen ist möglich, das muss reichen.  

Der Stellplatz ist schön gelegen, an einer großen Wiese, darüber freut Eni sich. 
Neben der Kirche ist auch gleich ein Bäcker gegenüber eine Bar. 
Ansonsten scheint es ein ruhiges Dörfchen zu sein. 

Ich bin natürlich wieder über irgendwas gestolpert und habe mich auf den Allerwertesten gesetzt…. 
Weh getan habe ich mir aber nicht wirklich.  

Es ist im Winter schwierig etwas zu finden, denn Campingplätze sind in den Wintermonaten fast alle geschlossen, 
ebenso anscheinend auch viele der größeren Stellplätze.  

Da bleiben die kleinen kostenlosen, die aber meist keine Stromversorgung bieten.  
Ich denke/ hoffe,  in Küstennähe wird die Auswahl besser werden. 

 

Stellplatz  für 4 Wohnmobile  

0€/Nacht , Entsorgung, Mülltonne, 

18.02.25  
La Selle-en-Hermoy  - Le Poinçonnet = 203 km  

Tag 4   

Sonnenschein,  Morgens -1° mittags 13°  

Irgendwie schön, dass der Bäcker gleich beim Stellplatz ist, so haben wir mit frischem Baguette und Croissant frühstücken können. 

Auch heute wieder viele Felder und Wiesen,   diesmal auch immer öfter (Pinien)Wälder. 

Die Straßen  meist breiter, gelegentlich auch mal sehr schmal. 

Um große Städte wurden wir drum rum geleitet. 

Ausgesucht hatten wir uns einen Stellplatz  in Méry-sur-Cher.

Dieser war leider gesperrt. Nur die Servicesäule zum Aufladen der Camping-Card und V/E war noch nutzbar,  
Übernachten steht sogar unter Strafe. Somit sind wir weiter gefahren . 

Der Tank wurde leerer und keine Tankstelle in Sicht.  Erst kurz vorm Ziel, bei einem Flughafen wurden wir fündig. 

Uns reichte es für heute mit Fahren - und Eni wollte endlich in der Sonne spazieren gehen. 

 

Stellplatz  für 2 Wohnmobile  

0€/Nacht , V/E, Wasser 2€/10 min, Strom 4€/8std, Papierkorb 

19.02.25  
Le Poinçonnet - Sèreilhac  = 155 km 

Tag 5  

Sonne/Wolkenmix,   Morgens 1° mittags 16°   

Heute stand zuerst einkaufen auf dem Plan . Dann ging es weiter über meist schmale Straßen , ganz viel Gegend, zunehmend hügeliger und waldreicher. Felder und Wiesen waren nun kleiner. Oft sah man Kühe und Schafe, ab und zu Pferde und Esel. 

Es wurde wärmer , ich habe tatsächlich das Fenster  etwas geöffnet.   

Der erste Stellplatz den wir anfuhren  lud auch direkt zum Bleiben ein. 
Gleich neben an ein Spielplatz und ein Mini-See.  

Der musste natürlich sofort umrundet werden.   

Schön war's kurz auf einer Bank in der Sonne sitzend die Wärme zu genießen.  

Um wirklich länger draußen zu sitzen, dürfte der leichte Wind nicht sein. 

Deshalb lohnt es sich noch nicht wirklich, die Campingstühle rauszuholen.  

Aber hier gibt es für kurze Momente auch noch Picknickbänke. 

 

Stellplatz  für 10 Wohnmobile  

0€/Nacht , V/E, Wasser(10 min) Strom (1Std) je Jeton(2€), Mülltonnen 

20.02.25  
Sèreilhac - Aillas  =  216 km  

Tag 6  

Sonne/Wolkenmix,   Morgens 5°/ nachmittags 21°   

 

Die Fahrt ging durchs Perigord und mitten durch Perigueux, Baustelle  und Stau inklusive. 

Die Gegend  war hügelig und meist waldreich, ging aber je näher wir Bordeaux kamen, in Wein- und Obstplantagen über.  

Der Stellplatz  den wir uns ausgeguckt hatten, lag neben einem kleinen Dörfchen, in einer Obstplantage, 
nur leider war wegen Bauarbeiten der ganze Boden aufgerissen und großräumig abgesperrt.  

Da kam bei mir doch ein wenig Frust auf . Der verging aber schnell wieder,
 weil man nun erste  blühende Bäume und blühende Osterglocken in den Vorgärten sah.  

Zusätzlich hatte man das Gefühl  in der Toskana zu sein, denn auch hier gibt es Zypressen.  

Der nächste Platz beim  U2-Supermarkt war nur Servicebereich.  

Noch ein Stellplatz weiter  wurden wir bei einem Sportplatz  in Aillas fündig = wieder gut 50 km mehr gefahren, wie eigentlich geplant. 

Der Stellplatz ist einfach  und bis auf Strom ist alles da, sogar kostenloses Wasser.   

Es ist richtig warm, wir sitzen draußen in der Sonne und genießen das Leben....  

 

Stellplatz  für 4-5 Wohnmobile  

0€/Nacht , V/E, Mülltonnen

21.02.25  
Aillas - Sainte-Eulalie-en-Born   = 108 km  

Tag 7   

Sonne/Wolkenmix,   Morgens 9°/ nachmittags 19°  

 

Die Winterjacken wurden in den Schrank verbannt, nun reichen unsere Fleecejacken.   

Wir fuhren 100 km dem Atlantik entgegen und stehen  heute an einem See.   

Leider sind fast alle Stellplätze und Campingplätze auch am Atlantik nur von März/April bis Oktober/November geöffnet. 

Hier in Sainte-Eulalie-en-Born darf man auch jetzt den Stellplatz nutzen, jedoch sind die V/E und das Sanitärgebäude/ Waschmaschine,  Wifi verschlossen bzw abgestellt, deshalb muss man aber auch nichts zahlen.   

Seit wir in Frankreich sind, waren wir allein unter Franzosen,  heute steht auch ein englischer Van mit auf dem Stellplatz
……. Später auch noch ein Deutscher.  

Wir haben schon 2 Spaziergänge  am See gemacht, nun zieht es sich etwas zu, für kommende  Nacht ist Regen angesagt.  

 

Stellplatz  für 50 Wohnmobile  

November bis März kostenlos, sonst je nach Saison zwischen 6-10€/Nacht , 
V/E (kein Strom vorhanden), Sanitärräume, Waschmaschine, Wifi, Mülltonnen  

 

schlechter D2 Handy-Emfang 

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