Von Meer zu Mehr
....und noch was mehr
Mein Wunsch, einmal die komplette deutsche Ostseeküste abfahren.
Wir wollen auf Usedom starten und uns dann immer weiter nach Westen bewegen. Für die Anfahrt nach Usedom werden wir uns ca 3-4 Tage Zeit lassen.
Wir haben einen kompletten Monat und somit ist klar, dass wie wahrscheinlich viel weiter fahren werden .
Ich denke, zumindest Nordostseekanal und die Deutsche Nordseeküste werden wir noch zusätzlich schaffen.
Erfahrungsgemäß werden wir täglich fahren, vielleicht an der Küste selbst so ca 100km weit, eventuell weniger.
Mehr möchte ich nicht, ich will mir ja auch mal zu Fuß was angucken und nicht nur während der Fahrt aus dem Roadrunner heraus.
Viel laufen ist bei uns gesundheitlich nicht. 3 km am Stück sind da vollkommen ausreichend, alles was drüber ist wird zur Quälerei.
Dina ist natürlich immer mit dabei, was uns hauptsächlich in die Natur treiben wird.
Denn Stadtspaziergänge mit Hund machen keinen Spaß und in Museen etc. kommt man mit Hund sowieso nicht rein. Selbst in Parks haben wir schon Hundeverbot erlebt.
Und dem Hund allein im WoMo lassen, welches vielleicht auch noch in der Sonne steht, ist für uns ein NoGo.
Aber egal wie weit wir kommen – ich freue mich schon irrsinnig auf die lange Tour

30.August
Solingen – Bückeburg = 247 km
Da wir gestern schon alles vorbereitet und gepackt hatten war mir vormittags langweilig und ich habe auf die schnelle etwas am Computer zusammen gestellt,
um noch mal so eben 2 Tshirts bedrucken zu lassen.
Hat zeitlich auch so eben geklappt, denn kurz bevor ich wieder zuhause war, kam ein Anruf von Micha,
wo ich denn bin. Da war er früher mit der Arbeit fertig, wie ich dachte.
12:00 Urlaub
Los geht’s. Über Landstraßen am Ruhrgebiet vorbei bis ins Gebiet der Weser.
Nach ca 200 km waren wir der Meinung, dass es nun bald reicht und schauten wo denn was in der Nähe ist.
In Rinteln war alles voll. Dafür fanden wir in Bückeburg einen schönen kleinen Stellplatz.
18:00 erst mal Kaffee trinken..,. Und vielleicht später die Gegend ein bisschen erkunden.
7 +2 €
31.August
Bückeburg – Lüneburger Heide – Perleberg = 268 km
Wir sind kurz nach 6:00 aufgewacht, weil Dina zitternd neben unseren Köpfen saß.
Von weitem hörte man Schuss ähnliche Geräusche.
Um 7:00 hab ich uns Kaffee gemacht, und etwas später sind wir dann aufgestanden,
waren noch mal im Ort und haben Brötchen geholt und anschließend gemütlich gefrühstückt.
Gegen 9:30 sind wir dann losgefahren.
In Celle waren wir schnell Lebensmittel einkaufen und unseren Mittagsspaziergang machten wir an
einem Wanderparkplatz in einem Wäldchen der Lüneburger Heide.
An den größeren Heideflächen führte unser Strecke leider nicht vorbei. Der Umweg war uns dann doch zu weit.
Bei Dannenberg fuhren wir dann über die Elbe, rein in den Osten Deutschlands, wo wir beide noch nicht gewesen sind.
Sehr ländlich ging es weiter bis Perleberg. Hier stehen wir aus einem schönen, kleinen, mit Kanälen umgebenen Platz.
Nur die Zufahrt über altes uns schiefes Kopfsteinpflaster war nicht ganz so schön.
Es ist recht heiß, 35° - Wir sitzen im Schatten und Dina genießt es dort auf der Wiese liegen zu können.
13 +2€
1.September
Perleberg – Warne Müritz – Heringsdorf = 249 km
Und das ohne Pause, denn es gab an den meist recht schmalen Straßen keine Parkplätze.
Los gefahren sind wir um 10:20 angekommen gegen 15:00
Wir hatten ganz viel Gegend, enge gerade Straße n oft als Allee.,.,. Km um km..,..
NUR WIR, DER ROADRUNNER UND DIE LANDSCHAFT
Bei Warne an der Müritz, wollen wir eigentlich am See Pause machen und spazieren gehen, ohne aber durch die Stadt laufen zu müssen.
So orientierten wir uns n den Schildern zum Müritz Nationalpark. Da wo wir ankamen war ein Streichelzoo .
Das war nicht ganz das was wir uns vorgestellt hatten. Also fuhren wir weiter… und weiter und …. Weiter.
Erst kurz vor Usedom wurde es voller auf den Straßen.
Auf einem großen Wohnmobilstellplatz in Wald fanden wir noch ein freies Plätzchen.
Ca 400 m entfernt der Strand ( Hundestrand und FKK)
WIR SIND AM MEER ANGEKOMMEN.
17,20€
..... und weil wir in Heringsdorf sind gibt es passend dazu ein Abendessen : Brathering
2.September
Heringsdorf – Swiernemünde - Peenemünde - Greifswald - Hinrichshagen = 132 km
Erst mal sind wir in die falsche Richtung gestartet. Nach Ahlbeck war dann gleich die Grenze,
sodass wir erst in Swiernemünde wenden konnten.
Wir waren in Polen.😉
Die Tour heute war nicht wirklich das, was in mir vorgestellt hatte. Vom Meer haben wir fast nix gesehen.
Immer waren Wälder oder Häuser zwischen Straße und Meer.
Im Tourenbuch wurde geraten auf den Hauptstraßen zu bleiben,
weil es sonst sehr eng werden könnte und weil noch sehr viel, sehr schlechtes Kopfsteinpflaster liegt.
Man solle besser am Stadtrand parken und die Gegend ohne Wohnmobil erkunden.
Stundenlang laufen ist leider gesundheitlich für uns nicht drin..,
somit sind wir meist nur auf der Durchgangsstraße hindurch und an allem sehenswerten im großen Bogen dran vorbei gefahren.
In Peenemünde haben wir Pause gemacht und sind im Hafen spazieren gewesen.
Danach fuhren wir bei Wolgast wieder rüber aufs Festland.
Ziel war der Hafen von Greifswald.
Auf dem Stellplatz standen die Womos extrem eng aneinander.
Wir hätten uns noch nicht mal raussetzen können.
Das war nun gar nichts nach unserem Geschmack.
12 km weiter ins Landesinnere haben wir einen guten Platz gefunden.
Bei einer Wohnmobil Werkstatt. Dort wird nun auch geguckt, was mit unserem Wasser Hahn oder Pumpe nicht stimmt.
Zeit zum Kuchen backen war auch.
15€
Reparatur neuer Wasserhahn und Boiler stilllegen = 90€
3.September
Hinrichshagen – Rügen – Stralsund = 196 km
Los ging es bei regnerischen Wetter zur Fähre nach Rügen.
Wieder blieben wir auf den Durchgangsstraßen, denn selbst da lag in kleinen Dörfern derart hubbeliges Kopfsteinpflaster,
das wir mit 20 km/h vorsichtig drüber fuhren und doch das Gefühl hatten der Roadrunner würde bald auseinander fallen.
Parkplätze für Womos gab es kaum, zumindest nicht in der nahe von den Sehenswürdigkeiten.
Am Königsstuhl hielten wir kurz, man hätte länger wandern müssen , um zu den Kreidefelsen hinzu kommen.
Starker Wind und Regen hielten uns davon ab. So fuhren wir weiter.,.. Und wieder an allem dran vorbei.
Dort wo wir gerne gehalten hätten, war es leider nur den PKW erlaubt, nicht aber uns mit den Womos.
Wir sind dann noch in den nördlichsten Zipfel von Rügen, nach Cap Arkona und die Straße endete auf einem Großparkplatz….
Sogar für Womos gab es was…. Allerdings schreckte uns die Preisliste an der Einfahrt der Art ab,
dass wir umdrehen und zurück fuhren.
Pauschal musste man je nach Höhe vom Womo 8/15€ zahlen.
NICHT MIT UNS !!!!!
Diese Abzocke machen wir nicht mit, um nur mal ein Stündchen mit Dina spazieren zu gehen.
So schlugen wir den Weg zum Festland nach Stralsund ein.
Hier sind wir am frühen Abend noch durch Altstadt und Hafen gebummelt und haben uns zum Trost ein dickes Softeis gegönnt.
Die Entfernung vom Stellplatz war mit 1,5 km angegeben.
Gelaufen sind wir bestimmt 5km, welche sich gefühlt wie mindestens 10 km anfühlen. Wir sind nun alle 3 hundemüde.
16 € + 1,5€
4.September
Stralsund – Boiensdorf = 232 km
Schon nach ein paar km machten wir hält in Barhöft. Parkplatz für PKW und gleich daneben ein Wohnmobil Stellplatz.
Wir fragten ob wir mal ne Stunde dort stehen dürfen und wurden zum PKW Platz geschickt.
Wir haben uns den kleinen Hafen angesehen und sind zum Aussichtsturm spaziert.
Dann ging es weiter die Küstenstraße entlang. Das Meer war aber nicht zu sehen und in de bekannten Badeorten,
war genau wie die letzten beiden Tage nicht wirklich die Möglichkeit naher dran zu parken.
So fuhren wir weiter und weiter….vorbei an Zingst, aufs Darßt, Fischland.
Bei Wustrow war dann ein Stellplatz an einer Surfschule, wo ich von landschaftlichen her gerne übernachtet hätte.
Wir fuhren nur 1x über den Platz und wussten, dass wir da bestimmt nicht bleiben.
Ungepflegt sah es dort aus, ganz enge Stellplätze, ….. Und das für 25 € die Übernachtung…..
Da gibt es Parkplätze die besser aussehen.
Insgesamt haben wir dein Eindruck, das Wohnmobilbesitzer im Osten eher nicht die Touristengruppe ist,
die man gerne da hätte.
Denn sonst wurde man sich auf deren Bedürfnisse mehr einstellen und sie nicht immer bei den Orten außen vor halten.
Weiter ging unsere Fahrt über Rostock nach Warnemünde, Heiligendamm und Kühlungsborn nach Rerik...,
am Strandparkplatz, stand Hundeverbot für diesen Strandabschnitt. Uns reichte es.
In Boinsdorf, weit ab von allem ist ein kleiner Strandabschnitt, da dürfen auch Hunde hin…,
und wir stehen direkt auf der Wiese vor dem Strand.
….. Und so nah an Westdeutschland haben wir mit der DVBT Antenne auch wieder Fernsehempfang.
Wir gucken zwar nicht viel…. Aber mal paar Nachrichten schaden auch nicht.
8€ +2€
Kühl und sehr windig ist es geworden….. Nachdem wir kurz draußen gesessen haben, sind wir rein gegangen.
5.September
Boiensdorf – Wismar – Scharbeutz = 110 km
In der Nacht hat es viel geregnet. Tagsüber hält der Regen sich aber in Grenzen.
Nach dem Frühstück fuhren wir los. Diesmal nur ca 20 km, bis nach Wismar.
Hier schauten wir uns den Stellplatz an, der uns empfohlen worden war.
Für unseren Geschmack standen die Fahrzeuge hier viel zu eng beieinander.
Hätte man die Markise raus gemacht, hätte man ein Dach zum Nachbarn gehabt.
Wir haben nach einer kleinen Rundfahrt den Platz gleich wieder verlassen und uns einen normalen Parkplatz gesucht,
um ein bisschen durch Wismar zu bummeln.
Anschließend fuhren wir weiter Richtung Lübeck , kauften zwischendurch schnell noch was ein, und fuhren dann nach Scharbeutz.
….. Und siehe da, wir entdeckten auch gleich noch ein anderes Womo unsrer Sorte 😃😍
11,50€
Auf Kurtaxe wurde verzichtet, weil mir gleich nach dem Frühstück weiter fahren wollen.


























