Tag 15

Lindau - Schaffhausen - Hüfingen = 182 Km

Es ist mächtig abgekühlt. 

Nach dem Frühstück sind wir zur nächsten Etappe gestartet.

Es sollte zum Rheinfall nach Schaffhausen gehen.

Auf dem Weg dorthin haben wir bei Friedrichshafen schnell noch fürs Wochenende Lebensmittel eingekauft und getankt.

Ich der Schweiz hieß es dann aufpassen und nicht auf die Autobahn kommen, da wir keine Vignette hatten.

Aber es war alles gut ausgeschildert und wir fanden den Parkplatz auf Anhieb.

Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass es ziemlich teuer dort ist und man keinen Strom hat, so dass es besser ist, nach der Besichtigung,

zum Übernachten,  wieder rein nach Deutschland zu fahren.

Genau so haben wir das dann auch gemacht.

 

Etwas mehr wie eine Stunde waren wir bei ab und zu leichtem Nieselregen am Rheinfall spazieren.

Schatzi gönnte sich ein Eis (3 Kugeln 12,30 €) Schweizer Preise für Touristen  L ???? Aber es soll nach seiner Aussage  sehr lecker gewesen sein.

 

Zurück  am Parkautomaten mussten wir 7 SFr  bezahlen. Tja, klein hatte ich gerade nichts mehr, also steckte ich 20 € in den Automaten.

Es stand ja dran, dass man auch mit € Zahlen kann. Was nicht erwähnt wurde, war, dass 13 SFr als Wechselgeld raus kam.

Was machen, mir Schweizer Münzgeld???

Also sind wir bei der Fahrt Richtung Freiburg erst mal ran an einen Supermarkt und haben das Kleingeld für ein bisschen Brot und 4 Tafeln Schokolade ausgegeben.

Wir sind dann noch weiter bis nach Hüfingen gefahren, um dort auf einem Stellplatz zu Übernachten. 

Am frühen Abend sind wir noch ein bisschen durch den kleinen Ort spaziert.

 

Kosten 8 € für den Stellplatz und 1,20 € für ca 12-14 Std Strom.

Tag 16

Hüfingen - Lauterecken =  368 km

Abends wurde es noch richtig kalt – so konnten wir auch die Gasheizung ausprobieren.

Morgens früh war tatsächlich so ganz eben etwas Raureif auf dem Spiegel – was für ein Temperatursturz.

Erst mal mit Dina spielen.

Im Laufe des Vormittags wurde es dann aber wieder wärmer.

Wir führen nach Freudenstadt, von dort aus die Schwarzwaldhochstrasse.

Die hatte ich von früher aber anders in Erinnerung, damals war man durch schnuckelige kleine Städte, an typischen Schwarzwaldhäusern und an einem schönen Freilichtmuseum vorbei gefahren.

Dort wäre ich gerne spazieren gegangen….. aber wir hatten anscheinend die falsche Route gewählt.

Von Baden-Baden aus fuhren wir Richtung Karlsruhe und waren plötzlich und ohne dass es vorher irgendwie angekündigt wurde, in der Umweltzone. Wir haben dann versucht so schnell wie möglich um ein paar Ecken rum wieder aus der Umweltzone rauszukommen.

Wer Autobahn fährt, erfährt das an der Ausfahrt, wer wie wir Landstrasse bevorzugt,

der hat Pech und ist auf einmal drin, ohne die Möglichkeit zum wenden zu haben

–  irgendwie auch nicht richtig durchdacht –

und in 4 Jahren darf unser „Stinker“ eh überall rein. Sinn und Zweck des Ganzen ist und bleibt mir ein Rätsel. 

 

Weiter ging es Richtung Worms, Mannheim – Parkplätze waren an der Bundestrasse/Schnellstrasse auf der wir gelandet waren, kaum zu finden.

Und so waren wir schon in der Heidelberger Ecke, als wir endlich mal anhalten konnten um das Etappenziel für den heutigen Tag rauszusuchen,

 denn eigentlich wollten wir ja in der Schwarzwälder Ecke übernachtet haben – aber wir waren da erstaunlich schnell durch gewesen.

Wir fuhren dann weiter Richtung Kaiserslautern in den Pfälzerwald bis in die Nähe von Idar Oberstein - Genauer nach Lauterecken .

Dann mit einem mal in den Höhen von der Pfalz fing der Motor an zu ruckeln - schieflage und nicht mehr viel im Tank.

Von da an hieß es Daumendrücken, dass wir noch bis zur nächsten Tankstelle kommen. Denn schon lange hatten wir keinen mehr gesehen.

Darüber vergaß ich ganz das fotografieren.

Dann endlich als es auf den Stellplatz in Lauterecken zuging sahen wir schon von oben gleich 2 Tankstellen.

Glück gehabt.

Irgendwie war das ein tag wo nichts so war wie wir es gerne gehabt hätten - ich gebe zu ich war schon etwas enttäuscht,

denn von dieser Strecke hatte ich mir viel, viel mehr erhofft.

Der Stellplatz ist soweit OK, machte einen gepflegten Eindruck. 
Aber leider war der Automat kaputt und einen Toilettenschlüssel bekommt nur, er sich zu bestimmten Zeiten im Lokal anmeldet – diese Zeiten waren vormittags, aber wir sind ja erst gegen 16:30 da gewesen.

Somit werden wir uns mit Strom ( 2 x 1 € reicht für die Nacht) und der Campingtoilette begnügen müssen)

Später dann doch noch angemeldet, Kosten 8 €

Für den Toilettenschlüssel hätten wir 20€ Pfand hinterlegen müssen und ihn dann am nächsten Tag frühestens um 9 abgeben können.

Außerdem hätte jedes benutzen 3 € gekostet – wir haben drauf verzichtet.

Ach ja, mittlerweile quietschen die Trommelbremsen beim Auto.

Tag 17

Lauterecken  - Groß Reken = 375 km

Es ist richtig herbstlich geworden. Immer wieder etwas Regen,  viel Wind und kühl.

Wir haben uns, nachdem wir Zickzack durch Mainz und Wiesbaden geführt wurden,

doch  entschlossen, heute besser mal BAB zu fahren, schon um nicht wieder irgendwo in Umweltzonen rein zu geraten

…… somit ganz viel eintöniges Gebrumme vom Motor….. das hat mich recht schnell müde und schläfrig werden lassen.

 

Bei Langenfeld dachte ich dann: 10 km  noch und wie wären zuhause – aber genau da wollten wir noch gar nicht hin – denn wir hatten uns inzwischen dazu entschlossen, noch einen Abstecher am Hundestrand von Neßmersiel oder in dessen Nähe zu machen J

Schließlich haben wir noch 6 Urlaubstage über.

Gefahren sind wir bis Reken.

Da dann wieder Runter von der Autobahn..... und Pause machen. wir fanden gleich einen großen Parkplatz an einen Waldstück

- Ideal, um auch gleich einen schönen Spaziergang mit Dina machen zu können.

In dem Wäldchen war ein Tiergehege wir wollen da demnächst vielleicht mal hinfahren, denn es dürfen auch Hunde mit rein.

An diesem Tag haben wir aber nur über den Zaun gelinst.

 

Merkwürdige Gesellen scheinen sich da neben den lebenden Tieren zu tummeln :-)

Zurück am WoMo entdeckten wir auf der App ganz in der nähe einen Stellplatz.

Nichts wie hin - für heute war es genug der Fahrerei!

 

Auf dem Stellplatz in Groß Reken, direkt neben dem Campingplatz haben wir dannbernachtet.

Kosten: 6 € und 2 x1 € in den Stromautomat.

Der linke Blinker funktionierte unterwegs nicht richtig,  das vordere Lämpchen tat es nicht, als Micha dann auf dem Stellplatz nachguckte, war es wieder in Ordnung – Wackelkontakt?

Tag 18

Groß Reken - Neßmersiel - Dornumersiel =  271 km

.... wir nähern uns dem Norden

 

Unsere Fahrt ging nach Neßmersiel., dorthin wo die Fähren nach Baltrum anlegen.

Dort bibt es einen schönen Hundestrand mit Freilaufgelände - da hat Dina sich so richtig ausgetobt.

Nordsee-Luft ist doch was Feines J

Hier hätten wir zwar auch mit dem Wohnmobil auf dem Parkplatz übernachten dürfen, aber es wäre ohne Strom gewesen.

So sind wir einen Ort weiter nach Dornumersiel gefahren und haben uns dort einen Stellplatz genommen.

 

 

Kosten 13 € + 1 € je KW Strom (3€)

Nach einem weiteren Strandspaziergang, wollte ich dann ein wenig im Wohnmobil saubermachen 
und stellte Nässe unter dem Teppich fest.

Morgens schon roch es nach Urin, worüber wir und wunderten, weil wir doch abends noch die Toilette geleert hatten.

Wie ich jetzt herausstellte, kam der Geruch wohl von unter dem Teppich – hatte Dina da nachts irgendwie hingepullert,

ohne dass der Teppich von oben nass war, es sich somit nur drunter gezogen hat?

OK passiert – sauber machen!!!

Den Abendspaziergang machten wir dann zum Hafen hin

 

Tag 19

Dornumersiel - Lemmer = 311 Km

Hmmm…. Ja….. gut geschlafen haben wir – so lange wie bisher noch nie in diesem Urlaub,

erst um 8:30 wurden wir wach  - die Sonne schien schon zum Fenster herein und lockte zum Aufstehen.

Was machen nach dem Frühstück, wohin fahren? Denn diese Ecke der Nordsee ist uns sehr gut bekannt und lockte nicht mit neuen  Eindrücken.

Ich entschied, Richtung Greetsiel ….. und dann gucken, wo man bleiben möchte.

Wir fuhren um und durch Emden, kamen so aber ab von der Nordsee.

Dann fiel mir das Ijselmeer in den Niederlanden ein, da könnte man ja mal hin.

Das Navi schickte uns erst über Schnellstraßen – langweilig immer so gerade aus!

Dann nicht mehr so weit vom Ziel entfernt, ging es die letzten ca 10 Km über ganz schmale Deichstraßen (wohl eine Abkürzung), denn kurz bevor wir ankamen, ging es wieder auf die zuvor befahrene Bundesstraße.

Hier hat man dann nur gehofft dass kein Gegenverkehr kommt - kam natürlich auch in form eines dicken Traktors,

da hieß es dann die 2 Dicken vorsichtig aneinander vorbei zu jonglieren.

 

Wir haben einen schönen Platz entdeckt, am Jachthafen von Lemmer.

Schöne große Wiesenparzellen, Toilette und Dusche inklusive.

Kosten 19,50 € für den Stellplatz 1 kw Strom 0,50 € (5x)

 

Abends waren wir lecker essen.

Das ist ein Platz, zu dem wir bestimmt bald noch mal fahren werden.

Tag 20

Lemer - Gronau =  252 Km

Gemütlich frühstücken und noch schnell die kostenlose Dusche ausnutzten, denn Micha wollte nicht länger bleiben,

sondern lieber noch etwas in der Gegend rum fahren und dann Richtung Heimat aufbrechen.

So sind wir erst  ca 1 Stunde lang  Ijselmeer entlang gefahren und haben dann den Navi auf Richtung Münster programmiert.

 

In Gronau sahen wir dann einen Hinweis auf einen Stellplatz, sind aber erst noch ins Städtchen rein gefahren, um für den Abend was einzukaufen

– dann wieder ein paar km zurück zu dem Stellplatz am Dreiländersee

 

Kosten: 8 € für den Stellplatz und 2 kw Strom 1 € (2x)

Tag 21

Gronau - Solingen =  204 Km

Auf nach Hause, hieß es nach einem schönen Morgenspaziergang am See und nachdem wir gemütlich gefrühstückt hatten.

unterwegs bei Wesel

Bis Dinslaken fuhren wir Landstraße, dann bis Hilden rauf auf die BAB, um durch die Umweltzonen zu kommen.

Und 14:00 standen wir dann wieder bei uns in Solingen auf dem Garagenhof.

Ein schöner Urlaub ist zu Ende.

Fazit

Fazit - gefahren sind wir 5425 km in 21 Tagen ( viel mehr als wir gedacht hatten)  - wir haben unendlich viel gesehen, aber meist aus dem Auto heraus, was man bei den Fotos natürlich an den Spiegelungen der Scheiben und gelegentlicher Unschärfe sieht.

Den Roadrunner kann man gut auf Supermarkt-Parkplätzen parken, um mal eben was einzukaufen (vorausgesetzt es sind zusammenhängende Parkplätze frei).

Irgendwo in einer Stadt sich schnell mal was ansehen ist schwierig, weil man oft erst gar keinen Parkplatz findet, der groß genug ist. 

Wir sind beide nicht wirklich gut zu Fuß, was einen dann doch sehr einschränkt, wenn man nicht nahe dran parken kann.

Des Weiteren brauchen wir dringend ein anderes Navigationssystem, welches einen schon im Vorfeld an Umweltzonen dran vorbeileitet.

Meine Stellplatz-App ist einigermaßen tauglich, sie scheint aber viele Stellplätze (noch) nicht zu kennen. Sie lebt davon, das man fleißig meldet was man selbst entdeckt hat, sprich, sie befindet sich noch im Aufbau - auch da gibt es bestimmt besseres, meist dann aber auch teurer.

Diese Tour war auf die Schnelle von uns geplant und umgemodelt - Man müsste mehr Kenntnis haben, wo genau es schön ist, was sich lohnt gesehen zu werden.

Ich denke ich werde mir entsprechende Literatur besorgen, in der Touren beschrieben sind , so dass wir diese  nachfahren können.

Ach ja - mein Fahrrad war mit dabei - Fleißig hat es die ganze Tour mitgemacht (auf dem Fahrradträger) ohne dabei auch nur 1 Km selbst zu fahren - es bleib einfach hinten drauf. Alleine hatten wir keine Lust zu fahren, zumal wir ja (fast) jeden Tag weiter gefahren sind und so gleich mit dem Roadrunner zum einkaufen fuhren.

Das ist etwas, was ich auch im Vorfeld schon vermutet hatte, Klar hätten wir auch 2 Räder mitnehmen können, aber Dina ist einfach nicht der Hund, der neben dem Rad laufen kann/würde - von daher - ab mit dem Gepäckträger, es sei denn man hat wirklich vor irgendwo länger zu bleiben.

Um Online sein zu können habe ich mein altes Laptop dabei gehabt in Kombination mit dem vorhandenen Aldi-Surf/Websick, den ich kurz vorher neu aufgeladen habe aufgeladen. 5 GB schnelles Internet, 1 Monat Laufzeit für 14,99 €. Das lief größtenteils leider nicht wie gewünscht, erst klappte es die erste Woche gar nicht im Ausland. Dann , ab Italien, so halbwegs.  Sehr oft schlechter Empfang und schnell war das Internet leider nie. Hier überlegen wir  ob wir uns vielleicht irgendwann mal ein Tablet zulegen, ohne Vertrag, Prepaid.
 

Kosten:

wie vermutet war en die Kosten für den Diesel  der größte Posten  = 679,43 €

für Stellplätze/Campingplätze, inklusive Strom und Hund bezahlten wir = 380,76 €

Lebensmittel und sonstiges wurden nicht notiert, denn diese Kosten hätten wir zuhause ja auch gehabt.

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