Tag 8

Fontanellto - Igea Marina =  293 Km

Die Nacht war ruhig, nur leider wurden wir gegen Abend total zerstochen – Mückeninvasion.

Dementsprechend sehen wir heute aus.

Wir hielten es wie gestern, kauften erst noch ein wenig ein und frühstückten dann  unterwegs.

Richtung Adria - Am frühen Nachmittag kamen wir in Igea Marina auf dem „Parking delle Robine“ an.

Erst heiß es, es sei voll. Doch dann kam die Betreiberin noch einmal zu uns ans Wohnmobil, um uns mitzuteilen, dass jemand nicht gekommen sein, sie nachgefragt hätte und der Platz nun frei sei. 
Er lag ganz hinten – hinter der Hecke leider eine Bahnstrecke.

Als der erste Zug vorbei kam, verfiel Dina leider gleich in den „Fluchmodus“ weil sie sich sehr erschrak.

Mal sehnen ob sie sich dran gewöhnt. Ich würde sonst schon gerne 2 Nächte bleiben.

Momentan hat sie sich in den Wohnwagen verkrochen…….. es ist  den ganzen Tag schon so heiß, 
……. mich lockt das Meer.

Später sind wir noch eine  Runde am Strand entlang gegangen. Mal kurz in die Adria…. Mit Dina J

 

Es war ihr zwar nicht geheuer. Aber sie ging mit, bis Kinder sie ablenkten.

Wir  haben sie dann noch ein Stück hinein getragen und dann sanft ins Wasser gleiten lassen

Dina kann schwimmen, auch wenn Wasser nicht ihr Element zu sein scheint.

 

Abends war noch Live-Musik auf dem Stellplatz – gucken waren wir nicht, das wäre  bestimmt zu laut für Dina gewesen,
 aber wir konnten auch so gut zuhören.

Kurz vor 23:00 sind wir dann trotz Musikberieselung ins Bett verschwunden. 
Doch schon bald wurde es ringsum ruhiger.

Auch die vorbei ratternden Züge erschreckten Dina bei weitem nicht mehr so.

 

Kosten: 19 €  und 2.80 € für Strom

Tag 9

Igea Marina - Cesenatico - Chioggia = 158 Km

Vor dem Frühstück sind wir ein wenig Richtung Ort spaziert und haben so was ähnliches wie Brötchen gekauft

 - Italiener mögen es hell und pröff-trocken – egal, Hauptsache wir hatten was zum Essen.

 

Danach fuhren wir ca 15 km Richtung Cesenatico – da wollte ich unbedingt einmal am Canale bummeln.

Dina wurde es aber recht schnell zu warm und sie legte sich immer wieder in den Schatten.

Wir haben dann noch in einem kleinen Cafe einen Cappuccino getrunken, damit sie sich etwas ausruhen konnte. 
Danach ging es langsam wieder zurück zum Wohnmobil.

 

Der nächste Aufenthalt war in Chioggia geplant, nicht allzu weit entfernt aber bestimmt auch interessant.

Hier Fotos von  der Durchfahrt

Den Stellplatz mussten wir wie immer suchen, irgendwie klappt die Navigation übers Handy,

gerade wenn wir in die kleineren Ecken müssen, nicht ganz so wie gewünscht.

Es steht jetzt schon fest, dass wir da was Besseres benötigen.

Und es steht für uns jetzt schon fest, dass das Klima im sonnigen Süden, nicht so unseres ist.

Wenn wir noch mal in solche Gegenden fahren wollen,
 dann nur in Frühling oder im Herbst – im Sommer ist es uns allen Drei viel zu heiß.

Wir fanden den Platz dann doch noch und checkten für eine Nacht ein.

Wir  wollten noch mal zum Strand…..  für den Ort war  es uns einfach zu heiß.

Eigentlich schade, denn so schnell werden wir dort nicht mehr hinkommen - aber die Hitze legte uns regelrecht lahm.

 

Abends haben wir beim Strandspaziergang (schöner Sonnenuntergang, 
aber leider kein Fotoaparat dabei) noch schnell ein Bad im Meer genommen,
danach auf dem Platz geduscht.

Direkt am Duschhaus zu stehen hat Vor- und Nachteile.

Ein riesiger Nachteil : es bilden sich Schlangen und jeder guckt einem auf den Tisch.

Der Vorteil, man muss sich nicht anstellen sondern kann die Momente  nutzen, wenn keiner ansteht.

 

Auf dem Weg zum Strand war Disko in einem Beachclub (500m entfernt)……. 
Heftig, heftig…… denn das ging bis fast 2:30, bis es so langsam ruhig wurde.

Bis dahin war an schlafen nicht zu denken, so laut bummerten die Bässe zu uns rüber.

Der Stellplatz kostet 20 € + 2 € Strom

Tag 10

Chioggia - Salò Vittoriale = 221 km

Und morgens beim Kaffeekochen gleich der nächste Schreck – Strom ging aus.

Im Wohnmobil war nichts zu finden. Wir befürchteten schon unser Elektrik würde streiken

….. bis wir dann nach vielen hin und her suchen, auf die Idee kamen den Stromverteiler draußen mal näher in Augenschein zu nehmen, dort war eine Sicherung raus geknallt…… danach ging alles wieder.

Puh….. wir hatten schon befürchtet unseren Urlaub abbrechen zu müssen.

 

Unser heutige Etappe  war nicht eingeplant.

Aber wenn wir nie länger wie eine Nacht bleiben, müssen wir einfach noch ein paar Zwischenstopps einplanen,

 sonst sind wir viel zu früh wieder zu Hause.

Die Plätze/ Orte/ das heiße Wetter/ die überfüllten Strände  etc. – all das  hat uns bisher einfach nicht dazu verleitet,
 irgendwo länger zu bleiben.

Heute haben wir einen Abstecher zum Lago del Garda, Salò Vittoriale gemacht.

Kosten : Stellplatz 18 € inklusive Strom

 

Nachmittags und abends haben wir schöne Spaziergänge am Gardasee gemacht.

Tag 11

Salò Vittoriale  - Zillertal = 335 km

 

Für diese Etappe haben aber dafür fast 9 Std benötigt.

 

Die Nacht war ruhig – was für eine Wohltat.

Wir haben sehr gut geschlafen und waren heute Morgen voller Tatendrang.

Es galt mal wieder Berge zu bezwingen. Wir haben uns überlegt, nun doch die alte Brennerstraße zu fahren.

Aber erst mal ging es links des Gardasees hoch Richtung Trento. Noch ein wenig Obst und Brot einkaufen.

Erst fuhren wir durch kleine Städte, ... dann rein in die Berge.

 

Dann starteten wir dien Navi. Wir wollten bis zum Zillertal.  Wie immer schlug er 3 Strecken vor.

Erfahrungsgemäß ist die schnellste die die über Schnellstraßen und eventuell sogar über Autobahnen führt.

Die die am meisten Zeit braucht, geht durch die schöneren Gegenden. Also wählten wir diese.

Die Strecke war … hmm, anstrengend ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort

 …. Intensiv und voll geladen mit Eindrücken……

Was wir nicht ahnten, ist, woher sie genau geht.

Ca 300 km auf dem Handybildschirm sagen einem da nicht wirklich etwas in dieser kleinen Darstellung.

Also….. es ging Richtung Gampenpass,

Jaufenpass (2094m)……

Serpentine um Serpentine, höher und höher – tolle Ausblicke inklusive.

Das war schon ein Erlebnis ….. dann ging es wieder runter….. und den Brenner weiter hinauf…..

 

Also wer den Jaufenpass von Italien aus schafft, der schaffte die Brennerstraße in dieser Richtung mit links.

Unser alter Roadrunner hat das toll gemeistert. Und Schatzi ist super gefahren.

Wir nähern uns Innsbruck.

Richtung Zillertal haben wir uns dann etwas verheddert und waren plötzlich doch auf der Autobahn und das ohne Vingette

….. die nächste Abfahrt sind wir dann schnell wieder runter.

Den ausgesuchten Stellplatz gab es erst gar nicht. Der Stellplatz sollte vor dem Campingplatz sein.

Ich vermute den Platz dafür hat sich der Komfort-Camping mit eingeheimst

…… für eine Übernachtung sollten wir nun 52,80 €  statt 15,00 €  zahlen.

 

So toll sah der Platz nun auch nicht aus, und das ganze drum rum was geboten wurde, 
hätten wir eh nicht nutzen wollen ….. also weiterfahren. Ein paar km weiter fanden wir einen kleinen Campingplatz

 

Camping Hofer, Zell am Zille

 alles toll – für knapp 35 €

 

Hier sind wir dann geblieben – das Toilettenhaus, sehr sauber und ganz modern.

Dina hat den Beifahrersitz zum Ausguck erkoren - man sitzt schön hoch und kann von sicherem Standort alles gut überblicken.

Tag 12

Zillertal - Ammersee =  177km.

Eine recht kurze und sehr entspannte Etappe.

 

Die Ruhe nachts war  göttlich – wir haben sehr gut geschlafen.

Wir sind Richtung Achenpass gestartet und haben unser Frühstück wieder unterwegs eingekauft.

 

Kurz nach dem Pass, wieder  auf deutscher Seite,  fanden wir dann einen schattigen Parkplatz und haben dort Frühstückspause gemacht.

Weiter ging es Richtung Tegernsee – Starnbergersee – Ammersee.

 

Der Stellplatz in Dießen sagte uns nicht zu, so fuhren wir weiter nach Herrsching.

Hier stehen wir nun auf einem Wiesengelände. Etwas oberhalb vom See gelegen mit direktem Zugang zum Privatstrand.

 

Sehr schön , aber leider auch sehr steinig um und im See – Schade dass ich keine Badeschuhe habe.

So konnte ich leider nicht rein, versucht habe ich es. Micha hat seine Lederschuhe anbehalten (geopfert?) und ist mit Dina unter dem Arm ein kurzes Stück rein und hat sie „Zwangsgewässert“

Kosten: Stellplatz 15 €, Hund 1 €, Strom 2 € + Müllentsorgung 1 €

 

Abends am See - einfach nur SCHÖÖÖÖN

Tag 13

Ammersee - Lindau =  176 km

 

Eine ganz entspannte Etappe durchs Allgäu Richtung Bodensee.

Alles nach dem Motto: von nun an heißt es Zeit vertrödeln – die ursprüngliche Route haben wir verlassen.

Noch mehr wie eine Woche Urlaub – wir waren zu schnell und werden uns nun kürzere Etappenziele vornehmen.

 

Der erste Blick auf den Bodensee

 

Campingpark Lindau am See – früher Camping Lindau Zech genannt.

 

Vor mehr wie 20 Jahren war ich einige Male da – noch mit Wohnwagen und mit meinem verstorbenem Mann und den Kindern.

Kosten: alles in allem für 2 Nächte 90 €

 

Abends zog „Wetter“ vom See her auf…..

 

wir waren schnell noch mal drinnen – ich wegen fehlender Badeschuhe mit Gummistiefeln J

( wie gut dass die Knipse im Wohnmobil geblieben war)

Dina folgte uns brav und schwamm, war aber froh, als sie wieder an land war…… dann fing es auch bald an zu gewittern.

Zwischen den Schauern war wir im Strandhaus (dem Restaurant auf dem Campingplatz) – wir haben sehr lecker gegessen.

 

 

Tag 14

Die Nacht war regnerisch und auch beim Morgenspaziergang wurden wir unfreiwillig nass .

Tagsüber hat es immer wieder mal geregnet. Ich habe mit Dina einen langen Spaziergang gemacht,

am  Jachthafen entlang auf die Spitze, die in den See rein ragt......bis hin zur Grenze nach Österreich  * lach* ( die ist nur ca 1 km entfernt)

 

Dieser Zufluss bildet die Grenze zu Östrreich

Blick rüber zum Campingplatz - normalerweise ist die Hälfte der Treppe unter Wasserwas 1,5 -2 m höheren Wasserstand bedeuten würde.

Blick auf die Berge von Österreich und Schweiz

Blick hinüber zum Schweizer Ufer

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