10.09.24
Paimpol/ Kernoa – Port Blanc = 45 km
Tag 8
Auch heute ist sehr windig.
Den Morgenspaziergang machte ich mit Eni zur angrenzenden Abbaye de Beauport.
Gestern war es uns dort zu voll. Aber früh, bevor die Häuser fürs Publikum geöffnet werden,
konnte ich ein paar Fotos von außen machen, da der Park frei zugänglich ist.
Nach dem Frühstück starteten wir gemütlich zu einer kleinen Etappe.
Wenn man schon mal hier ist, ist das Haus zwischen den Felsbrocken ( Maison du litoral) irgend wie ein MUSS.
Und die Gegend ist sehenswert und durchaus beeindruckend.
Über sehr schmale Straßen wurden wir zu einem Parkplatz geleitet, danach noch ca 500 m zu Fuß.
Aber glaubt nicht, dort wäre es einsam. Das ist wohl nur abends und nachts der Fall.
Selbst bei nicht allzu gutem Wetter, war einiges an Fußgängern unterwegs.
Ich will gar nicht wissen wie es ist, wenn der Busparklplatz auch noch gut beparkt ist.
Der Bereich für Wohnmobile war fast voll, der für Autos war ebenfalls gut gefüllt.
Es ging teils Gänsemarsch den Weg entlang, .... Fotos machen.
Wieso parken da Autos vor dem Haus? ( ich hab sie dann mal verschwinden lassen 😉)
.... wir sind dann noch kurz an den Strand und wieder zurück.
Danach noch ein Stück weiter fahren, nach Port Blank zum Camping de Dunes.
Und hier auch erst mal ein Spaziergang in den Dünen und Toben am Meer.
Wir haben Enis Leine: einfach losgelassen und sie hatte wo viel Spaß.
Sie kam auch meist zurück, wenn sie gerufen wurde, lief dann aber auch schon mal in die andere Richtung weiter.
Allein am Strand kann man prima mit ihr üben.
Es war Mittag und das Wasser ging schon etwas zurück.
Nachmittags ist dann Ebbe total. Die felsigen Inseln sind nun zu Fuß erreichbar.
Zwischendurch nieselt es, wir sitzen heute besser wieder drinnen.
Der Wind rüttelt am Roadrunner. Das Handy meint es seien hier am Ort 33 km/h…
… so wie wir durchgepustet werden und wir der Sand über den Boden fegt, möchte ich nicht erleben, wenn es wirklich stürmisch wird.
Aber vielleicht stimmt ja auch die Wettervorhersage im Handy nicht ?
Toiletten, Duschen, Strom, V/E, Mülltonnen
17,40€ Nachsaison
11.09.24
Porto Blanc - Saint-Jean-du-Doigt = 49 km
Tag 9
War das ein Geschaukel diese Nacht und dann kam zu den Sturmböen auch noch heftiger Regen dazu
.... aber irgendwann war Schluss damit und ich konnte auch endlich schlafen.
Für heute ist sogar ab und zu ein bisschen Sonne gekündigt.
Wir waren mit Eni noch mal am Strand, damit sie sich auspowern konnte.
Unterwegs mal Meer, mal Städtchen mal Landschaft.
Typisch für hier sind fast vor jedem Haus Hortensien.
Einkaufen musste auch wieder sein. Obst und Gemüse hier sehr teuer, überreif und gammelig war vieles auch.
Insgesamt finde ich Lebensmittel hier meist teurer. Nur wenige Produkte scheinen preiswerter zu sein.
Der heutige Stellplatz liegt bewusst etwas weiter weg von der Küste, in dem Dorf Saint-Jean-du-Doigt.
Wir brauchen dringend eine windfreie Nacht, um vernünftig schlafen zu können.
Nachmittags kam richtig schön die Sonne zum Vorschein, wir genossen die Zeit draussen
und ich bummelte rund um die Kirche, während Schatzi mit Eni spazieren war.
Später zog es sich zu und es regnete. Kurz und heftig….. aber nun war alles eingepackt und wir blieben drinnen.
Stellplatz für 6 Wohnmobile
0€/Nacht, V/E, 1x Strom 4€/1Std (also nur was für den Notfall, um Batterie aufzuladen)
12.09.24
Saint-Jean-du-Doigt – Plouescat = 66 km
Tag 10
Unsere heutige Etappe begann mit Regen und endete im Sonnenschein.
Die Strecke verlief mal mit, mal ohne Meerblick bis nach Plouescat.
Wir stehen auf einer Landzunge direkt oberhalb vom Strand. Die Kulisse ist einfach SCHÖÖÖN.
Stellplatz mit Aussicht
An der gegenüber liegenden Seite der Bucht steht bei Cam-lois ein 8 Meter hoher Hinkelstein...
der wirkt gegen mach anderen Stein hier zierlich.
Draussen in der Sonne sitzen , am Strand spazieren gehen, genau so habe ich mir das für unseren Urlaub gewünscht
Toiletten, Duschen, Strom usw.
23,94 €
13.09.24
Plouescat - Lampaul-Ploudalmézeau = 59 km
Tag 11
Nach unserem Morgenspaziergang
.... wieder nur ein kleines Stück weiter, bis nach Lampaul-Ploudalmézeau,
ein Campingplatz mitten in den Dünen, weit ab von allem.
Fast alles ist frei. Nächster Nachbar auf Sichtweite in ca 200- 300 m. Das Gebiet ist riesig, der Strand ebenso.
In dieser Form, für uns mal was ganz neues.
.... und vor den Dünen ein ebenso riesiger Strand.
Heute fast kein Wind , wir saßen bis zum Sonnenuntergang draußen.
Toiletten, Duschen, usw. nur in der Hauptsaison geöffnet.
13,44 €
14.09.24
Lampaul-Ploudalmézeau – Ploumoguer = 24 km
Tag 12
Wir haben gut geschlafen, dennoch fehlte uns heute morgen der Schwung .
Erst sind wir noch lange im Bett geblieben und haben dann rund ums Frühstück die Zeit vertrödelt.
So war es auch schon 11:30 als wir aufbrachen.
Erstes Ziel Lidl, und dann mal gucken wie der kostenlose Stellplatz in Ploumoguer ausschaut.
Ok, wir bleiben, auch wenn es nur 24 Kilometer entfernt vom letzten Stopp ist.
Angrenzend an den Stellplatz ist ein Dorf.
Ganz typisch für die Bretagne scheinen die Friedhöfe direkt innerhalb der Kirchenmauern zu sein.
Stellplatz für 25 Wohnmobile
0€/Nacht, 2 x Strom, V/E
Für den Strom musste man alle ca 2 Stunden erneut den Knopf drücken, das übernahmen wir und der Platznachbar immer gleich für den anderen mit.
15.09.24
Ploumoguer - Telgruc-sur-Mer = 89 km
Tag 13
Wieder haben wir lange geschlafen und gemütlich gefrühstückt.
Diesmal Schwarzbrot aus der Dose (weil ich gestern vergessen habe Aufback-Baguettes zu kaufen) belegt mir Lachs. War lecker.
Wir fuhren meist durchs Landesinnere, vorbei an Brest, mit Umleitung um einen Trödelmarkt herum,
weiter auf die Halbinsel Corzon, bis nach Telgruc-sur-Mer.
Der Campingplatz liegt nur durch eine kleine Straße getrennt
direkt in einer Bucht mit wunderbarem, bei Ebbe riesigem Sandstrand.
Herrlich, wenn die sonne im Meer versinkt.
Camping Pen Bellec
26,29€
16.09.24
Telgruc-sur-Mer – Nèvez = 95 km
Tag 14
Weil es gestern am Strand dafür zu voll war, sind wir heute früh gleich hin, damit Eni noch mal so richtig ohne Leine flitzen kann.
Offiziell sind Hunde am Strand tagsüber (9°°-20°°) verboten.
In manchen Orten dürfen die ab dem 15.September wieder drauf, bei anderen erst ab Oktober.
Wir haben uns gegen die wilde Steilküste entschieden, weil im Reiseführer erwähnt wurde,
dass die meisten Parkplätze für Wohnmobile gesperrt seien, und von Parkplatz zu dem berühmten Leuchtturm
noch ein Fußweg von 25 Minuten je Strecke nötig seien. Für uns im Gelände einfach nicht machbar.
Deshalb ließen wir diesen Küstenabschnitt rechts liegen. Somit verlief die Fahrt durchs Landesinnere dem heutigen Ziel entgegen.
Dabei haben wir , an einem Stellplatz entsorgt, dann waren wir einkaufen, tanken und dann zu einem kleinen Campingplatz bei Kerjean.
Der Campingplatz sagte uns nicht zu, deshalb haben wir erst mal 500 m zurück auf einem Parkplatz
Halt gemacht und waren mit Eni spazieren und kurz am Strand.
Man hätte hier max 48 Stunden (ohne alles) stehen dürfen.
Aber so dicht an dicht, in der prallen Sonne und staubigen Boden wollten wir nicht bleiben.
Und so fuhren wir wenige Kilometer ins Landesinnere zum
Camping des Pierres Debout
Hier haben wir Wiese und schon fühlt Eni sich wohl.
19,40€
Keine Grau/Schwarzwasser-Entsorgung





















































