17.09.24
Nèvez – Plouharnel = 133 km
Tag 15
Mal erst mussten wir durch Pont-Aven. Klein, wuselig, eine kleine Brücke über den Aven,
wie ein Nadelöhr durch das alles durch muss.
Den Menhir du Couregant wollten wir uns gerne ansehen.
Unser Roadrunner neben dem riesigen Hinkelstein, dieses Fotomotiv hatte ich im Kopf.
Das Navi leitete uns bis zu einer Ferienhaussiedlung, dahinter sollte der Stein wohl sein.
Aber von dem riesigen Hinkelstein war aus dem Auto heraus leider weit und breit nichts zu sehen.
Parken ging dort auch nicht.
Wir haben versucht das Gebiet ein wenig einzukreisen und haben schließlich gewendet
und sind zum Stellplatz nach Port Louis aufgebrochen. Der war voll.
Als nächstes haben wir einen Campingplatz in Èthel angefahren = Mittagspause.
Wir haben uns umgeschaut, auch hier war es sehr voll. Richtig Massentourismus, so gar nicht unser Fall,
... weiter zum nächsten Stellplatz, Aire de Kerhillio, keine Wiese, viel zu weit weg vom Strand, eine Musikbar gleich neben an und Strom 5€/ 8Std noch extra drauf....
dann doch lieber wieder Dünen .... also weiter zum Stellplatz neben dem Campingplatz in Plouharnel.
Auch hier sind die meisten Plätze belegt. Es ist aber angenehm ruhig, wir haben Wiesenuntergrund und Blick in die Bucht
und bis zum Sandstrand ist es über den Campingplatz auch nicht so weit.
Nachmittags gingen wir dann zusammen zum Strand.
Schon von weitem sah man sie mit ihren Kites.
Die Ebbe legt die Salzwiesen frei.
Und sie leutet heute den Abend ein.
Stellplatz 13,65€ mit Strom
Weiter rein auf die "Insel" nach Quiberon wollen wir nicht. Es ist uns dort einfach zuviel los.
18.09.24
Plouharnel - Piriac-sur-Mer = 129 km
Tag 16
Morgens war Ebbe total und wie vermutet lief die ganze Bucht leer.
Wir haben wieder lange geschlafen und somit erst gegen 11:00 unterwegs.
Man merkt, dass man sich nun in einem Gebiet befindet, wo die Bevölkerungsdichte stärker ist und viele Urlaub machen wollen.
Meist verlief die Strecke durch kleinere Städte. Es ist insgesamt voller und es herrscht viel Verkehr, besonders als wir durch Vannes/Sènè mussten.
Alle Schulen schienen gleichzeitig um 12:00 Schulschluss zu haben. Es wimmelt in den Straßen vor Kindern, zu Fuß, auf dem Rad, Mofas usw. Schatzi musste höllisch aufpassen.
Der Campingplatz den wir ansteuern, gefiel uns nicht und war bis auf 1 Bucht voll. Der nächste Stellplatz = voll.
Noch ein Stellplatz (ohne Strom), viel zu umständlich mit zuerst Geld auf Karte buchen/ aufladen, Telefonnummer angeben usw., um Kunde/Mitglied wo auch immer zu werden. Wir fuhren weiter.
Nächster Versuch auf dem Stellplatz in Piriac-sur-Mer. Diesmal war noch verschiedenes frei.
Direkter Zugang zu einen Wanderweg an der Steilküste, von dem aus gleich 2 Strandzugänge abzweigen.
Nachmittagshaben wir einen langen Spaziergang entlang der Steilküste gemacht und dabei herrliche Aussichten genossen.
Dabei haben wir noch 2 Abgänge zu kleinen Strandbuchten entdeckt.
Abenteuerlich steile Treppen teils ohne bzw ohne vernünftige Geländer mit Gefahr-Schildern.
Wir selbst sind da nicht mehr fit genug, als dass wir auf die Idee kämen einen solchen Abstieg zu wagen.
Stellplatz 15,50€ mit Strom
19.09.24
Piriac-sur-Mer – Ile Noirmoutier = 229 km
Tag 17
Heute früh beim Gassigehen habe ich noch einen Strandzugang ganz ohne gefährliche Treppe gefunden und Eni wenigstens kurz mal flitzen lassen.
Das war auch gut so, denn danach verbrachten wir viel Zeit mit fahren.
Wieso meint unser Navi eigentlich, dass wir uns gerne durchs Getümmel einer Großstadt mit all ihren Baustellen quälen?
Maps hingegen zeigte uns einen Weg über eine Brücke mit der man 100km Umweg hätte einsparen können.
Maps berechnet allerdings die Strecken für PKW, nicht mit den Maßen und Gewicht vom Roadrunner.
Es wird wohl einen Grund gehabt haben warum unser Navi uns den weiten Weg fahren ließ.
Es ging also erst von der Küste weg, immer Richtung Nantes, dort über die Loire
und dann durch ein wasserreiches Sumpfgebiet zurück zum Meer und rauf auf die Insel.
Es ist deutlich wärmer und der Baustil wirkt mediterraner ......
Wir haben die Bretagne jetzt wohl hinter uns gelassen.
Wieder haben wir einige Stellplätze angefahren, bis wir etwas hatten. Es ist noch recht voll, für September.
Der Platz, wo wir heute übernachten, gefällt mir im Nachhinein nicht so sehr ,
abgegrenzt von Campingplatz bin ich mir noch nicht mal sicher, ob wir darüber überhaupt ans Meer gehen dürfen,
oder kilometerweit drum rum laufen müssen.
Nach der ganzen Fahrerei, hatten wir auch nicht großartig Lust, weiter zu suchen.
Die meisten Campingplätze hier in der Gegend sind extreme teuer. Direkt nebenan sind es "nur" 62€ die Nacht.
Ok. Da gibt es auch Schwimmbad usw, aber das brauchen wir nicht.
Wir waren müde und haben nur mit Eni kleine Spaziergänge über den Stellplatz gemacht.
Da bei ist Schatzi auf der hubbeligen Wiese um geknickt und hin gefallen. Scheint aber nicht so schlimm gewesen zu sein.
Weiter oben bei der Entsorgung stank es mächtig, so dass wir froh waren, dort nicht zu stehen
…… dachten die ganzen Mücken etwa genau so?
Wir sind ganz oft gestochen worden.
Noirmoutier en l’île
Stellplatz 13,65€ mit Strom
Angeblich WLan, das funktioniert leider nicht.
Entsorgen und Wasser tanken kostet noch mal 4€ extra
Kaum Handy-Emfang
20.09.24
Ile Noirmoutier - Bretignolles-sur-Mer = 70 km
Tag 18
Zerstochen von Mücken traten wir heute schon früh die Flucht an.
Eine kleine Rundfahrt über die Insel.
Wir befindet uns in der Region der Austernzucht und Salzgewinnung.
Dann wieder zurück, über die Brücke und weiter entlang der Küstenregion Richtung Süden .
Diesmal sind wir nicht so lange gefahren, kurz vorm Ziel haben wir noch mal eingekauft und getankt.
Heute bleiben wir in Bretignolles-sur-Mer.
Auf einem Stellplatz ohne Strom, ruhig und sauber, das Meer ca 400 m entfernt.
Ich war alleine mit Eni da, weil Schatzis Fußgelenk doch angeschwollen ist und Schonung braucht.
Stellplatz 7,20€ (kein Strom)
21.09.24
Bretignolles-sur-Mer – Puyravault = 91 km
Tag 19
Diese Nacht hat es kräftig gewittert. Das Wetter hat sich damit total geändert.
Die Vorhersage ist nicht gut, sondern viel Regen.
Bei sehr starkem Regen heute morgen, kleiner Wassereinbruch am Fenster.
Das Wasser zog sich hinter die Dichtung der Aufhängung und staute sich dann innen vor der unteren Abdichtung und lief auf den Tisch.
Nachdem wir alles trocken gelegt hatten und das Fenster auf Lüftung stellten, kam nichts mehr rein.
Kein Fotowetter während der Fahrt ....
Samstagvormittag durch La-Rochelle hielt ich für keine gute Idee, und suchte als Ziel einen Platz etwas mehr im Landesinneren oberhalb der Stadt aus.
Heute stehen wir in Puyravault. Direkt vor dem Camping Le Merval | Aire autonome camping-car.
Es regnet immer wieder, kleine trockene Phasen müssen zum spazieren gehen reichen.
... machen wir das Beste draus! ..... z.b. Kuchen backen.
…… oder auch nicht.
Denn als wir damit beginnen wollten, regnete es schon wieder, und zwar an der Dachhaube rein,
erst in einem dünnen Strahl, später tropfend.
Micha hat dann mit Müh und Not und mit der Gewissheit, dass der Innenrahmen kaputt geht,
diesen ausgebaut, um die Stelle wo es rein kommt zu finden.
Es tropft weiter, abkleben hat nichts gebracht. An der Kuppel ist eine Ecke abgebrochen.
Da zieht sich wahrscheinlich das Wasser rein.
Wir brauchen ein neues Dachfenster.
Es regnet weiter und soll die ganze Woche nicht wirklich besser werden.
Das heißt wir brechen ab und fahren ab morgen Richtung Heimat.
12,65€ mit Strom ,
alle Einrichtungen des Campingplatzes, wie z.b.Sanitärräume und Schwimmbad dürfen mit benutzt werden.
22.09.24
Puyravault – Châthou-du-Loir = 237 km
Tag 20
Abends entdeckten wir, dass die Polster der Sitzbank morgens ebenfalls durch das am Fenster eingedrungene Wasser nass geworden sind.
Im ganzen Roadrunner verteilt nasses Zeugs: Schuhe Regenjacke, Hosen....dazu dann noch die ganzen nassen Handtücher vom Aufwischen und von heute während der Fahrt .
Wenn wir stehen stellen wir einen Eimer auf die Kante vom Küchenblock.
Driving home
Regen, Regen, Regen...
Mehrere Starkregenschauer hatten wir während der Fahrt, einmal haben wir in einer Parkbucht angehalten und das Schlimmste abgewartet.
Der Stellplatz an dem wir eigentlich bleiben wollten, war mit LKWs zugeparkt, die über Sonntag dort verweilten.
Der nächste Platz war bei einem Super-U-Markt. Dort wäre die Möglichkeit gewesen, sich unter die Solaranlage zu stellen.
Fehlendes Fernsehen hätte ich für dieses schützende Dach gerne in Kauf genommen.
Wenn da nicht einige junge Männer mit PKW und Kleinlieferwagen,
irgendwelche Waren von einen Fahrzeug ins andere umgeladen hätten.
Irgendwie zwielichtig das Ganze.
Wir fühlten uns alles andere wie wohl.
Und nun stehen wir beim nächsten großen Supermarkt, hier fühlen wir uns sicherer.
Château-du-Loir
neben dem Leclerc Drive
In Frankreich bieten die großen Supermarkt-Ketten oft einfache und kostenlose Stellplätze für Wohnmobile an.
Der Wohnmobilfahrer dankt's indem er dort bei Bedarf gleich tankt und/oder einkauft.
0 €
23.09.24
Château-du-Loir – Outarville = 151 km
Tag 21
Gestern Abend hörte es auf zu regnen und wir hatten eine trockene Nacht.
Zumindest die Polster sind nun fast trocken und wieder brauchbar.
Allerdings waren wir sehr früh wach.
Frisches Baguette und Croissants haben wir bei der Gassi-Runde fürs Frühstück geholt,
danach einkaufen und tanken und weiter Richtung Heimat.
Während der Fahrt nur wenige Tropfen Regen.
Mittags kamen wir bei einem kleinen kostenlosen Stellplatz in Outarville an.
Mittlerweile wagt sich sogar die Sonne hervor und wir haben die immer noch nassen Handtücher raus gehangen.
Outarville ist ein kleines Dorf. Die Kirche und ein Dorfladen.... ein paar Häuser.
Um so erstaunlicher, dass es diesen kleinen Stellplatz gibt.
Alles da sogar 1x Strom , welchen wir uns mittels eines Verteilers mit einen freundlichen Franzosen teilen
0€

















































