05.04.25
Ainvelle - Val-et-Châtillon = 124 km
Tag 50
Sonne , morgens 7°/nachmittags 22°
Heute früh waren es in Roadrunner nur 10°, schnell die Heizung an,
die sich wie immer in letzter Zeit nach einer knappen Stunde von selbst ausschaltete.
Da muss wohl einiges gemacht werden, wenn wir wieder zuhause sind.
Heute fuhren wir durch/in die Vogesen und somit kommen wir der Heimat immer näher.
Wieder war ganz viel grün und nur 2 Städte, sowie ein paar Dörfer entlang unserer Strecke.
1x mussten wir wenden, weil das Navi uns in eine Straße schickte,
die sehr eng werden sollte (2,20 m) Ein freundlicher Autofahrer gab uns Bescheid.
Die Alternative ging dann steiler rauf und runter durch einen Wald.
Alles ist frühlingsgrün, die Bäume blühen und es ist zumindest tagsüber schön warm.
Wieder stehen wir auf einem kleinen kostenlosen Platz in einem Dörfchen.
Hier ist nichts, kein Geschäft, kein Restaurant, nichts, wo man zum Ausgleich Geld ausgeben könnte.
Und doch wird einem ein Stellplatz kostenlos zur Verfügung gestellt.
Das Textilmuseum neben dem Sägewerk ist nur in den Sommermonaten geöffnet.
Dafür gibt es viel Ruhe und Spazierwege, zB. auch über Wiesen und zum nahen Wasserfall.
Stellplatz für 6 Wohnmobile
0€/Nacht , V/E, Mülltonnen
schlechter D2-Handy-Empfang
06.04.25
Val-et-Châtillon - Hornbach = 94 km
Tag 51
Sonne, morgens 6°/nachmittags 12°
Kalt ist es über Nacht geworden und auch tagsüber hält der kalte Wind trotz Sonnenschein an.
Raus setzen mag ich mich nicht.
Wir starteten mit einem Morgenspaziergang zu einem weiteren Wasserfall.
Gefahren sind wir dann weiter bis nach Hornbach in Deutschland .
Sanfte grüne Hügel, ein paar kleine Städtchen.
An der Grenze wurden wir tatsächlich angehalten und befragt woher wir kommen und wohin es geht
und wann der nächste TÜV ist. Ausweise wollten sie jedoch nicht sehen.
Was in Deutschland anders ist?
Leitpfosten am Straßenrand, dafür keine Hubbel auf der Straße.
Das Grün ist hier nicht grüner wie in Frankreich
und es blühen die gleichen Sträucher/Bäume und Wald sieht aus wie Wald.
Eni freute sich, dass wir im Wald die Leine los ließen. Klappte gut bis……
Eni mit Schwung eine Böschung nahm und dann anscheinend nicht mehr wusste,
wo/wie sie am besten wieder zu uns runter laufen konnte.
Erst als Micha dort hoch kraxelte, wo ein in die Böschung gelaufen war,
lief sie in seine Richtung und beide kamen runter zum Weg.
Stellplatz für 26 Wohnmobile
9€/Nacht , Strom 2 kw/1€, V/E, Mülltonnen
07.04.25
Hornbach - Rockenhausen = 85 km
Tag 52
Sonne , morgens 1°/nachmittags 13°
Landschaftlich ging es meist über Bundesstraßen mit rechts und links Bäumen und relativ wenigen Fotomotiven.
Noch haben wir etwas Zeit zu vertrödeln.
Deshalb sind wir heute nochmals nach Rockenhausen gefahren. Hier waren wir vor 2 Jahren mit Dina.
Stellplatz für 5 Wohnmobile
0€/Nacht , Strom 1€/6 Std, V/E, Mülltonnen
08.04.25
Rockenhausen - Piesport = 105 km
Tag 53
Sonne , morgens -1°/nachmittags 16°
Eiskalter Morgenspaziergang.
Unsere heutige Etappe verlief durch den Hunsrück hin zur Mosel.
Die Sonne scheint wir sitzen draußen. Micha im Tshirt und ich zuerst noch mit Jacke .
Eni liegt beim Weinstock im Gras.
Schiffe gucken, spazieren gehen, .... und ein Eiswagen kam auch vorbei.
Stellplatz für 28 Wohnmobile
15€/Nacht , Strom, V/E, Mülltonnen inkl.
09.04.25
Piesport - Nettersheim = 106 km
Tag 54
Sonne , morgens 3°/nachmittags 14°
Bey bey Mosel... ein Spaziergang am Morgen, ein Blick bei der Fahrt zurück ins Tal
und dann fuhren wir auch schon durch die Eifel bis nach Nettersheim.
Leider war es dort wegen Baumaßnahmen ringsum tagsüber recht laut.
Eine letzte Übernachtung bevor es endgültig nach Hause geht.
Ein bisschen spazieren gehen und in der Sonne sitzen.
..... und anstelle Kuchen zur Kaffeezeit, haben wir gegrillt. Wenigstens 1x auf dieser langen Tour.
Mittlerweile ist himmlische Ruhe eingekehrt.
Stellplatz für 20 Wohnmobile
13,50€/Nacht , Strom inkl., V/E, Mülltonnen.
10.04.25
Nettersheim - Solingen = 106 km
Tag 55
Wolken, morgens 3°/nachmittags 12°
Ab nach Hause......
Raus aus der Nordeifel, rein in dicht besiedeltes Gebiet.
Köln, Leverkusen, Leichlingen (bei unserer Werkstatt Termin für TÜV, Inspektion usw. gemacht)
.... dann noch 10 km und wir sind zuhause.
...und das ist daraus geworden:
Schnell mussten wir feststellen, dass um diese Jahreszeit kaum Stellplätze und Campingplätze geöffnet haben. Es blieben kleine kostenlose Plätze (meist ohne Strom) in Frankreich. Am Meer angekommen war etwas mehr offen. Dann aber eher sehr große Stellplätzen, die entsprechend voll waren.
Nicht so ganz das, was wir mögen, da war dann Anpassung unsererseits gefragt.
In Spanien und Portugal ging es ähnlich weiter, von nun an wählten wir ab und zu auch kleine Campingplätze aus. Große Campingplätze meiden wir sowieso, weil wir nicht einsehen für Luxus, den wir nicht nutzen würden, bezahlen zu müssen.
Mit fortschreitender Zeit, wurde auch immer mehr geöffnet.
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Kaum hatte man den Frühling im Süden ansatzweise gespürt, änderte sich das Wetter. Es wurde wieder kühler und es regnete ab und zu.
Kaum waren wir in Portugal, nahm das Regenwetter zu. Hier Gott sei Dank aber noch kein Dauerregen wie im Süden von Spanien. Aber genau dorthin sollte es ja weiter gehen.
Wir hörten von heftigen Überflutungen in den Flusstälern am Meer bis hin zu Bergrutschen im nahen Hinterland.
Wir haben von Tag zu Tag die Wetternachrichten verfolgt und uns entschlossen das Gefahrengebiet zu umfahren. Was dann letztendlich bedeutete, dass wir durch einsamer Berg-Gegenden gefahren sind, was uns jedoch auch gut gefiel. Spannend und abwechslungsreich …….ganz anders wie das was eigentlich angedacht war.
Ans Meer fuhren wird erst wieder oberhalb des Hochwasser gefährdeten Gebietes.
Und während es in Deutschland schön und warm war, erlebte die iberische Halbinsel den regenreichsten März seit Jahren.
…….und genau in dem Bezirk, wo der meiste Regen runter kam,
da waren wir/bzw. dahin wollten wir.
Soviel zum Frühling suchen und Regen finden….. schön war's trotzdem.
Ende März wurde das Wetter langsam wieder sonniger.
Während wir in Südfrankreich waren,
hatten wir uns jedoch mit Sturmböen zu arrangieren.
Draußen sitzen war rein wettertechnisch während dieser Tour nur selten möglich.
Tour- Länge = 6966 km
Diesel = 750,21 L = 1.178,94 € = 10,77 L / 100 km (inkl. heizen)
Stellplatz/Campingplatz mit Strom und Wasser = 377,78 €
Maut ? = keine, es geht auch ganz ohne, wenn man Landstraßen fährt















































