22.03.25
La Yesa - Nules = 143km
Tag 36
Wolken/Sonne , morgens 4 °/nachmittags 18°.
Die Nacht war kalt.
Gut, dass wir Strom hatten so lange es dunkel war,
so konnten wir das kleine Heizöfchen an machen.
Denn irgendwie klappt es nach mehreren Versuchen sowohl mit der Heizung,
wie auch mit der undichten Stelle immer noch nicht 100% ig, das provisorisch in Ordnung zu bringen .
Heute fahren wir wieder Richtung Küste , das Hochwasser gefährdete Gebiet liegt südlich .
Ich hoffe auf wärmere Temperaturen, denn in den Bergen gehen diese runter
und für nächste Nacht wird sogar etwas Schnee angedroht.
Doch bevor wir die Küste erreichten, hieß es einige Gebirgszüge zu überwinden.
Wir sahen fast ausschließlich Natur.....Weinanbau, Obst/Mandelbäume,
auch wieder Oliven, Pinien und später dann Orangen und Palmen.
.... und Berge und tiefe Abgründe, nur wenige Dörfer oder gar Städte
Und als wir dachten , von nun an geht es nur noch bergab, rechnete unser Navi um,
packte noch 20-30 Kilometer drauf und schickte uns übers nächste Gebirge.
Und überall viel Geröll am Straßenrand.
Keine Ahnung warum und keine Ahnung was da heute an Kurven und Serpentinen zusammen gekommen sind.
Große Teile dieser Strecke sind wir mit 20-40 km/h gefahren, sodass irgendwann eine Pinkelpause für Eni nötig war...
Und weiter ging die Fahrt... dann auf einmal sah man ganz weit am Horizont das Meer.
Die letzten Kilometer waren dann zügig gefahren.
Wir sind auf einem kleinen, sehr einfachen Campingplatz in Nules, direkt am Mittelmeer.
Warme 18° wir sitzen in der Sonne (auch nachts soll es nicht kälter wie 11° werden),
hören Meeresrauschen und fühlen uns wohl.
Camping Playa Costa De Levante
15€/ Nacht - alles inklusive
23.03.25 Nules - Benicarlõ = 99 km
Tag 37
Sonne/Wolken/Regen, morgens 12 °/nachmittags 16°.
Zuerst toben am Meer und nach dem Frühstück,
gemessen an der Kurverei von gestern, gefühlt schnurgeradeaus über die N340 bis fast zum Ziel .
Ein wenig ging es in die Berge rein. Meist lagen die aber links oder vor uns und rechts
waren Städte und ganz am Horizont glitzerte auch schon mal das Meer.
Der ausgesuchte Campingplatz , hat halb/halb Bungalows und Stellplätze für Camper und sieht gepflegt aus.
Ein vernünftiger Zugang zum Meer (über eine Treppe an der Promenade) ist ca 300m entfernt,
querfeldein über einen Trampelpfad die Böschung runter ist kürzer, war mir persönlich aber zu riskant.
Leider fing es nach dem Strandspaziergang leicht an zu regnen.
Also Campingmöbel wieder rein und sicherheitshalber drinnen sitzen, bevor alles nass wird.
.....und dann folgte ca 1/2 Std Starkregen .... 5-10 cm steht das Wasser nun vorm Roadrunner...
raus gehen ist nicht... hoffen wir dass es zügig weg sickert...... scheint aber nicht der Fall zu sein.
Also erst mal gemütlich machen und Kuchen backen ….
Selbst abends war von dem Wasser kaum was abgeflossen.
Da nur ich Gummistiefel hatte, konnte auch nur ich kurz mit Eni raus, die sich aber anfangs weigerte in die Pfütze zu springen.
Michas wasserfeste Halbschuhe nutzen bei dieser Pfütze nichts, es wäre oben rein gegangen.
.................und natürlich waren die Stellflächen um uns herum fast alle trocken.
Wir hatten mal wieder das Glück, genau da zu stehen, wo eine tiefe Kuhle war.
Erst am nächsten Morgen kamen wir halbwegs trockenen Fußes heraus,
aber selbst da waren noch Pfützen unter dem Roadrunner.
Camping Alegría del Mar = 25€ alles inklusive
24.03.25
Benicarlõ - El Catllar = 173 km
Tag 38
Wolken/Sonne, morgens 11 °/nachmittags 16°.
Viel Fahrerei ……,
Erst einkaufen, dann vorbei an einem Stellplatz der quasi auf dem Weg lag,
um zu gucken und bei Gefallen eventuell auch zu bleiben.
Ein eingezäunter Parkplatz , mitten in der Stadt,
schon sehr voll, wir versuchten erst gar nicht drauf zufahren, weil es uns dort sowieso nicht gefiel.
Danach weiter zu den Platz den ich für die Übernachtung ausgeguckt hatte.
Der sollte irgendwo ländlich seitlich von Tarragona sein .
Wir kamen nie an, kurvten über unbefestigte Wege mitten durch eine riesige Baumschule,
beim 2. Anfahrversuch, hörte die unbefestigte Straße im Feld auf.
Wir gaben auf und suchten uns ein neues Ziel.
Dort angekommen stand ein Wohnmobil vor der Schranke. Sie kamen nicht rein,
weil sie seit 1/2 Std nach Registrierung über QRcode immer noch nicht die Freischaltung erhalten hatten.
Wir hatten wenig Lust drauf, dass es uns ebenso geht und so suchten wir ein weiteres neues Ziel.
Was gar nicht so einfach war, weil die Plätze entweder geschlossen oder laut der letzten Kommentare
an einer Autorennstrecke der "Dorfjugend", oder einfach nur für Wohnmobile nicht so geeignet sind,
weil die Bäume auf den Campingplätzen sehr niedrig gehalten sind
und zudem wenig Platz zum rangieren großer Fahrzeuge da ist.
So hatten wir mittlerweile Tarragona im Bogen umfahren
und sind in El Catllar auf einem kleinen Stellplatz geblieben.
Nachdem wir den Roadrunner rumgedreht haben klappt auch der Sat-Empfang.
Ein Spaziergang zur Burg und durch die kleine Altstadt habe ich auch gemacht.
Stellplatz für 6 Wohnmobile
0€/Nacht, V/E, Mülltonne,
25.03.24
El Catllar - Arenys del Mar = 144 km
Tag 39
Wolken/Sonne, morgens 8°/nachmittags 15°.
Heute fuhren wir von Stadt zu Stadt.
Kaum ländliches Gebiet.... und unsere Hoffnung nicht im Verkehr von Barcelona zu stecken,
weil wir drum rum geleitet werden, hat sich nicht erfüllt.
Es ging fast schon mitten dadurch und das stop and go.
Die schönen Seiten der spanischen Großstädte bleiben einem bei der Durchfahrt
aber verborgen, man sieht eher die weniger schönen Ecken.
Die letzten ca 30 km hatten wir dann meist Meerblick.
Der fehlt dafür hier auf dem Campingplatz .
Trotz umparken, haben wir unter den hohen Pinien keinen Sat-Empfang, dafür aber kostenloses Wifi .
Der Campingplatz macht einen sehr ordentlichen Eindruck,
er hat relativ moderne Sanitärräume, Spielplatz und sogar einen Pool.
Allerdings gibt es nach heftigem Regen auch hier dicke Pfützen und aufgeweichte Wege.
Nachteil, er liegt (wie alle Campingplätze hier in der Gegend) zwischen Straße und Bahnstrecke.
Wir haben einen Schlüssel für die Mauer/Tür zum Strand .
Um an den Strand zu gelangen, muss man unter der Bahnstrecke her, Tunnelhöhe ca 1,50m.
Camping Torro Azul
Stellplätze preislich gestaffelt klein/ mittel/ groß
Wir bezahlten für einen kleinen Stellplatz, 2 Personen, Kurtaxe, Hund und Strom = 31,32€
26.03.25
Arenys del Mar - Port Vendres (F)= 171 km
Tag 40
Wind/Sonne, morgens 13°/nachmittags 16°.
Zu Morgenspaziergang ein letztes mal an einen spanischen Strand.
Wir fuhren am Rand der Pyrenäen, hin und wieder Blick auf schneebedeckte Gipfel.
Ausgesucht hatten wir uns einen Stellplatz in dem kleinen ländlichen Städtchen Peralada.
Statt der erlaubten 6 standen (mit uns) 15 Wohnmobile auf den Platz.
Wir haben aber nur Mittagspause und einen kleinen Spaziergang gemacht,
um die vielen Störche zu fotografieren und sind weiter gefahren nach Frankreich.
Die Katalanischen Pyrenäen = Berge bis ins Meer hinein, kleine Buchten, traumhafte Ausblicke.
Kurz vorm Ziel gab es die Zufahrt so nicht mehr, wie unser Navi uns führen wollte
und wir sind ein wenig herum gekurvt, bis wir dann da waren.
Es ist sehr windig und laut, weil im Industriegebiet/Hafen eine Großbaustelle ist.
Dennoch für heute haben wir genug gefahren und nachts wird hoffentlich nicht gebaut.
Stellplatz für 30 Wohnmobile
8€/Nacht ( 0.05./31.10.=12€), V/E, Mülltonne,
27.03.25
Centre Ville Port Vendres -Gruissan = 114 km
Tag 41
Wind/Wolken/Sonne, morgens 14°/nachmittags 17°.
Meist sind wir in Küstennähe gefahren.
Man sah sehr viel Weinanbau.
Links waren Berge, die jedoch oft im Dunst verschwanden.
Abseits der Küsten ist es frühlings-frisch-grün.
Und es waren oftmals Seen/ Häfen nahe am Meer, so dass man manchmal gleichzeitig beides sehen konnte.
Langsam wird die Gegend offener, die Berge rücken weiter in den Hintergrund.
Wir stehen im Hafen von Gruisan, die Sonne scheint, aber auch hier bläst genau wie gestern ein kräftiger Wind.
Viel spazieren gehen, denn mir ist es zum draußen sitzen dann doch zu windig.
Stellplatz für 180 Wohnmobile
11€/Nacht , V/E, Mülltonne, Toiletten + heiße Duschen
28.03.25
Gruissan - Portiragnes = 55 km
Tag 42
Wind/Woken/Sonne, morgens 14°/nachmittags 18°.
Heute sind wir nur ein eher kurzes Stück gefahren.
Noch 1x Sonne und Meer, bevor wir wieder ins Landesinnere und somit auch Richtung Heimat fahren.
Aber auch das wie gewohnt langsam, in nicht zu großen Etappen, denn uns hetzt schließlich nichts.
Nach einem Strandspaziergang, von dem einem, vor lauter Pustewind, jetzt noch die Ohren dröhnen,
haben wir es und drinnen gemütlich gemacht.
Sonnig ist es zwar, aber der Wind hier ist echt heftig. Unser Roadrunner schaukelt wir ein Schiffchen hin und her.
Zum spazieren gehen ist das Wetter aber toll, findet Eni.
Stellplatz für 50 Wohnmobile
14,82€/Nacht , inkl. Strom, V/E, (schwaches) WiFi, Mülltonne, Toiletten









































































