08.03.25  
Alcobaça - Vila Nova de Erra =  118 km  

Tag 22   

Regen/Wolken,  morgens 11°/ nachmittags 13°   

Anstatt besser, wird das Wetter schlechter.  

Die Fahrt verlief durch meist hügelige Landschaften , Pinien, Eukalyptus  und Korkeichen wechselten sich am Straßenrand ab. 
Außerdem sahen wir viel Weinanbau,  Oliven/Obst/Mandelbäume, sowie Felder die unter Wasser standen. 
Der Boden will wohl nichts mehr aufnehmen.  

Ab und zu fuhren wir durch kleine Städte und Dörfer. 

Der erste Stellplatz den wir anfuhren , machte einen guten Eindruck,  
aber er lag an einer viel befahrenen Straße, und kein Spazierweg vorhanden  außer am Straßenrand.  

Deshalb fuhren wir weiter nach Vila-Nova-de-Erra. 

Der Stellplatz  am Dorfrand ist von Wiesen und Bäumen umgeben, 
eine kleine Straße und ein kleiner Fluss , der sich  hoffentlich nicht breiter macht.  

Hier ist alles ganz neu und noch kostenlos,  was sich aber bald ändern wird. 
Denn die Schrankenanlage ist schon aufgebaut, fehlt nur noch das Bezahl-Terminal.  

Auch nahe dem Platz  stehen Korkeichen, Orangenbäume verborgen hinter Bambus  und wild wachsende Kakteen. 

 

Stellplatz für 14 Wohnmobile 

0€, Strom, V/E, Mülltonnen, Toiletten, Duschen, Fahrrad-Reparatur-Station, noch alles kostenlos  

Kein D2-Handy-Empfang 

09.03.25  
Vila Nova de Erra - Messejana =  190 km  

Tag 23  

Regen/Wolken,  morgens 9°/ nachmittags 13°   

Abends und nachts starker Regen,  am Kleiderschrank ein paar Tropfen, die von der Kabeldurchführung von der Antenne kommen. 
Da müssen wir neu abdichten,  dafür brauchen wir aber Dichtmasse und heute ist Sonntag...  und es muss vorher abtrocknen. 

 Und auch für die nächste Woche sind Regen und eventuell sogar Überschwemmungen angesagt... Frust kommt auf. 

Wir hatten uns eindeutig besseres Wetter vorgestellt.  

 

Weit sind wir heute gefahren. Zuerst vorbei und über das Hochwasser in Coruche. Dann am Wegesrand Korkeichen,  Pinien, Wein. 

Die Flüsse und Bäche sind insgesamt voll bis überlaufend, aber es ist auch viel Platz da damit das Wasser  sich ausdehnen kann. 

Bei den rechteckigen Becken  könnten es aber auch Reisanbau sein. 

Später änderte sich das Landschaftsbild es wurde hellgrüner, und nun sahen wir Obstplantagen und Olivenbäume.  

 Während  der Fahrt kleinere Schauer, aber 1x richtig heftig. Wasser ist aber keins eingedrungen.  

 Und überall Störche/ Storchennester. Gelegentlich sah es aus, als ob die ersten Paare schon am Brüten sind.   

Der Stellplatz  den wir uns ausgeguckt hatten war leider voll und 
so fuhren wir der Küste noch ein Stück weiter entgegen bis nach Messejana.   

Dieser Stellplatz ist  eingezäunt und im Bereich der Stellflächen eher praktisch, als optisch schön, 
hinter der Halle  gibt es noch Ferienwohnungen, ein Toiletten/Duschhaus und einen Pool der genutzt werden darf.  

 

Stellplatz für 50 Wohnmobile  

9€/ Nacht, Strom, V/E, Mülltonnen, Toiletten, Duschen, Pool inkl.  

 

Kein D2-Handy-Empfang 

10.03.25 
Messejana - Albufeira  = 116 km  

Tag 24   

Regen/Wolken/Sonne ,morgens 12°/ nachmittags 17°   

Unsere Fahrt ging wieder Richtung Meer , an die Algarve. Nach wenigen Kilometern waren wir zurück auf der IC1. 

Dieser mussten wir 89 km folgen. Dann schnell noch einkaufen und durch kleine Straßen die letzten 11 km zum Stellplatz.  

 

Hier ist es fast voll,  sehr viele Deutsche stehen hier und das wahrscheinlich für längere Zeit 
(über Monate. da nicht wenige Saisonkennzeichen hatten und über Winter demnacht nicht fahren durften).   

Es bläst ein kräftiger Wind und immer wieder Regnet es dabei leicht. 

Am Ende des Platzes, den Berg hoch, durch ein Wäldchen kommt man zur Steilküste.  

Und diese ist  ein Traum.  

Ich war alleine unterwegs und selbst für mich war es kaum zu schaffen. 
Erst stetig gegen den Wind auf sandigen Wegen hoch zur Steilküste  Der Wind war hier viel stärker.

Nicht zu nah ran (bis auf ca 1-2m) , an die überall ungesicherte Küste und dieser ein Stück entlang bis ich an eine Treppe runter zum Strand kam. 
148 Stufen...., die ich dann auch wieder hoch musste.

 

Aber es hat sich gelohnt..... auch wenn ich zurück am Roadrunner nur noch ausruhen wollte.  

Stellplatz laut App für 60 Wohnmobile (es stehen bestimmt doppelt so viele hier, der Platz wurde wohl erweitert) 

13€ mit Strom in der Nebensaison, V/E, Mülltonnen, Toiletten, Duschen 

11.03.25  
Albufeira - Fuseta = 50 km  

Tag 25   

Regen/Wolken/Sonne , morgens 13°/ nachmittags 18°   

Heute sind wir fast ausschließlich durch dicht besiedeltes Gebiet gefahren. 

Dafür, dass unser Ziel nur 50 Kilometer entfernt war, hat die Fahrt gemessen an gestern lange gedauert.   

Ein städtischer Campingplatz in Fuseta , mit allem was man braucht . 
Da wir keine Lust haben wegen dem Stromanschluss noch 2x hin und her zu laufen
(damit der Verteilerschrank auf und zu gemacht wird), 
verzichten wir heute drauf. Bezahlt wird dann Morgen beim raus fahren.   

Fuseta ist ein kleines Fischerdorf. 
Der Strand geht sanft ins Wasser und hat durch die vorgelagerte "Insel" kaum Brandung.  

 

Parque de Campismo Fuseta 

Je nach Platzgröße für 2 Pers , 1 Hund  

11,90€ in der Nebensaison, (kleinste Größe), dafür ohne Bäume = mit Fernsehempfang,  
was uns bei der Wetterlage wichtig ist, denn auch wenn die Sonne immer wieder mal lacht 
und einen nach draußen lockt, regnet es oft heftig zwischendurch.  

 

V/E, Mülltonnen, Toiletten, Duschen, Wifi  Strom Waschmaschine,  Minimarkt  usw. 

12.03.25 
 Fuseta - Mina de S Domingos =  162 km 

 Tag 26   

Wolken, morgens 10°/ nachmittags 15°   

Erst noch mal zum Strand und Eni flitzen lassen. 

Huch.... da badet ja jemand.  

Dann Frühstück  und ab geht die Fahrt hinein in den Parque National do Vale do Guadiana. 

Es ist erstaunlich grün und überall weiße blühende Büsche , auch mal vermischt mit gelb blühenden. 
Das kommt leider bei dem trüben Wetter auf den Fotos nicht gut rüber.   

Am ersten Stellplatz,  haben wir nur einen Spaziergang gemacht und uns entschlossen noch ein Stück weiter Richtung Grenze zu fahren.   

Um über Landstraßen wieder nach Spanien zu kommen muss man weit rein bis Mertola, 
um dort den Fluss Guadiana zu überqueren.  Küstennah geht das nur über die Autobahn oder mit Fähre.  

Beides wollten wir nicht nutzen.  

Vor Mertola war eine Straße  gesperrt und wie haben uns bei der Umleitung etwas verfranzt, 
weil unser Navi und auf die ursprüngliche  Route zurück führte. Wir haben nach einer Ehrenrunde den Weg dann fortgesetzt.  

Unsere Stellplatz für diese Nacht liegt in Mina de Sao Domingos. In der Nähe eines Stausees und einer alten Mine. 
Der Stellplatz ist ganz neu und wirkt noch ein wenig trostlos,  es sind aber schon Blumenbeete vorbereitet.   

 

Stellplatz für  26 Wohnmobile  

7€/Nacht,  Strom,  V/E, Mülltonnen 

13.03.25  
Mina de S Domingos - Puebla de Guzmán =  59 km  

 Tag 27   

Regen/Wolken  , morgens 10°/ nachmittags 13°.  

 

Durch die Berge des Naturschutzgebietes Portugals, ging es nahtlos über in die von Spanien.  

Insgesamt, wurden die Hügel etwas weitläufiger. Im ersten Dorf nach der Grenze waren wir tanken. 

Hinter dem 2. ist ein schöner neu angelegter Stellplatz.  

Brot /Brötchen  wollten wir unterwegs kaufen, aber wir haben nichts gesehen, also werde ich heute ein Brot backen.   

Unsere Uhren haben nun auch wieder die gewohnte Zeit.   

Die Wetterlage will sich nicht beruhigen, kaum ist es mal ein paar Stunden trocken, 
kommt der Regen und entlädt sich aufs neue. Und dann tut der Himmel  mal kurz so als wäre nichts gewesen . 

Auf der spanischen Seite (Andalusien) regnet es gefühlt noch heftiger , dabei ist hier eigentlich die wärmste Region Spaniens. 

Wenn man bedenkt, was wir uns wettermäßig vorgestellt haben und wie es nun ist, da liegen Welten zwischen.  

Wir lassen uns nicht klein kriegen und versuchen weiterhin das Beste draus zu machen.  

Hier  bimmelt es - eben kam eine Herde Schafe auf die Wiese vorm Stellplatz und lässt es sich schmecken.  

 

Stellplatz für   10 Wohnmobile  

3€/Nacht,  Strom,  V/E, Mülltonnen inkl. 

14.03.25 
Puebla de Guzmán - La Palma del Condado =  119 km  

Tag 28   

Wolken , nur ganz wenig Regen, morgens 9°/ nachmittags 17°.   

Endlich mal kaum Regen , nur hin und wieder ein kurzer Schauer.  

Heute sind wir weiter Richtung Süden und haben als erstes  unsere Vorräte aufgefüllt.   
Die Landschaft wird zunehmend flacher. 

Nach dem Einkaufen fuhren wir weiter Richtung Sevilla, welches sich morgen hoffentlich südwärts umfahren lässt. 

Die Straßen  waren  zeitweise reinste Schlaglochpisten.  

Es ging mitten durch S. Juan de Puerto  und Niebla mit seiner Festung bis nach La Palma del Condado  

Wie auf den meisten Stellplätzen hier in Spanien ist Camping-Verhalten (Tisch und Stühle draußen, Grillen usw.) leider verboten. 

.....blieb also nur drinnen sitzen (und das bei endlich mal Sonnenschein)und ab und zu spazieren gehen.

Abends wurde es dann leider laut.

Junge Leute mit ihren Autos und überlauter Musik trafen sich gleich nebenan auf dem Marktplatz
….. erst gegen 1:00 war dann Ruhe. 

 

 

Stellplatz für   20 Wohnmobile 
(laut Kommentaren in der App sollen manchmal bis zu 100 hier stehen) 

0€/Nacht,  V/E, Mülltonnen   

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