25.03.26

Heiligenstadt i.Oberfranken - Königsberg - Maßbach  = 101 km

Wir hatten so richtiges  Bääääh- Wetter während der Fahrt.  Starke Windböen und ( mitunter heftiger) Regen schaukelten uns durch und  ließen zudem die Temperaturen fallen, es ist einfach ungemütlich.  

In den Dörfern werden die Osterbrunnen geschmückt.

Der Platz in Königsberg war voll und  entsprach auch ansonsten nicht unserem Geschmack. Deshalb packten wir noch ein paar Kilometer drauf und fuhren heute schon nach Maßbach. 

Das heißt, abends werden wir ins Theater-Stübchen gehen und lecker Schnitzel essen. Denn diese waren dort vor 2 ½ Jahren wirklich gut.  Wir waren 2024 nochmal in der Gegend  und ganz enttäuscht, dass  (Montag/ Dienstag) Ruhetag war.

Parierte Schnitzel mit dem ganzen Drumrum ist zwar eine Kalorienbombe, aber ab und zu ist sündigen auch erlaubt. 

Als wir auf dem Stellplatz ankamen hatte es gerade aufgehört zu regnen  und so spazierte ich gleich mit Eni durch den Park. Dieser wurde inzwischen neu gestaltet und ich wunderte mich über die Kiste mit Sandspielzeug. Sowas gibt es bei uns nicht, das würde wahrscheinlich auch geklaut.

Später machten wir dann zu 3. einen weiteren Spaziergang…… und nun regnet es sich erneut ein.

Die Schnitzel waren lecker. Wir sind alleine rüber ins Restaurant gegangen, den 1. war es schon fast dunkel und 2. weigert  Eni sich meist fremde Häuser überhaupt zu betreten. Aber wir haben etwas für sie übrig gelassen und es ihr beim Heimkommen gegeben.

 

Stellplatz für 7 Wohnmobile

0€/ Nacht, Strom 1kw/1€, V/E, Mülltonnen, Wifi

26.03.26

Maßbach - Karlstadt  = 65 km

Mit vollem Bauch  schlief es sich sehr gut. Auch zum Frühstück war der Hunger  eher gering. Heute Abend gibt es zum Ausgleich eine Dosensuppe, so sollte unsere Diät kaum beeinträchtigt werden.

 Die Sonne schien, aber auch nur je nach Blickrichtung.  Richtiges Aprilwetter bestimmt den Tag, von allem etwas dabei. 

Die Landschaften werden insgesamt grüner, es blüht auch wieder mehr, je weiter wir uns westwärts bewegen. 

Heute fuhren wir nach Karlstadt am Main. 

Wir stehen (noch) ganz alleine auf dem Stellplatz  unter  der Karlsburg und genießen die Spaziergänge am Main,  und zwar dann, wenn die Sonne lacht. Als ein Gemisch aus Regen, Graupel und Schnee  auf dem Roadrunner nieder ging,  saßen  wir drinnen und warteten ab.

 

Stellplatz für 17 Wohnmobile

10€/ Nacht, Strom 1kw/0,5€, V/E, Mülltonnen, Wifi 

27.03.26

Karlstadt  - Kleinwallstadt = 70 km

Wie in den vergangenen Nächten, war es auch heute wieder frostig. Dort wo die Sonne hin kam, änderte sich das schnell, in schattigen Bereichen war dafür noch länger Bodenfrost. 

Viel Gegend  und kleine Orte während  der Fahrt.  Bei Marktheidenfeld fuhren wir über den Main und von da aus hoch in die Höhenlagen des Spessarts, wo es wirklich noch sehr winterlich aussah …… und dann wieder hinunter zum Main, nach Kleinwallstadt. 

In den Frühling?  Ok, die Sonne wird es tagsüber wahrscheinlich auf 7° schaffen. …. Aber Frühling fühlt sich dann doch etwas wärmer an. 

Schön am Main spazieren gehen können wir bei diesen Temperaturen allemal.

 

Nachts ruhig, abends war jedoch viel Feierabendverkehr direkt am Wohnmobil vorbei, da es sich beim Stellplatz um einen Parkstreifen direkt am Straßenrand handelte.  Viele Pkw,  Traktoren  und sogar ein LKW .

Für unsere ängstlichen Eni war das sehr stressig. Sie lief im Roadrunner hin und her, kam nicht zur Ruhe. Wir überlegten schon weiter zu fahren, als dann nach ca 2 sehr unruhigen Stunden doch noch Ruhe einkehrte.

Wir machten sogar noch einen für Enis Maßstäbe langen Abendspaziergang  (normalerweise geht sie abends kurz vorm dunkel werden nur flott auf die Wiese und dann schnell wieder rein)

 

Stellplatz für 6 Wohnmobile

5€/ Nacht, Strom 6 Std/1€ laut Beschreibung kann man entweder für 6 oder auch gleich für 12 Stunden einwerfen, 

V/E, Papierkorb, Wifi 

28.03.25

Kleinwallstadt  - Horbach  = 39 km

Kurz nach 22:00 waren die ersten  6 Std abgelaufen und wir haben noch mal  2€ eingeworfen, damit es bis nach dem Frühstück reicht. Als Schatzi gegen 6:00 wach wurde, war der Strom weg. 

Noch mal reinwerfen oder vor dem Frühstück losfahren und erst am Ziel frühstücken? 

Wir entschieden uns fürs Losfahren.

Ich war kurz mit Eni draußen.  Stress am Abend  = Durchfall am Morgen, das kennen wir bei ihr.

Unterwegs schnell eine Kleinigkeit einkaufen, dann wurde es mir mulmig in Magen und Darm,  gut dass wir eine Toilette  dabei haben.

Nur wenig gefahren,  dazu Unwohlsein = nur wenige Fotos.

Gegen Mittag  ging es mir etwas besser und nach einem kleinen Imbiss  entschlossen ich mich, mich hinzulegen.

Abends wollte ich meine beiden beim Spaziergang begleiten,  was aber an Schlappheit und Schwindel scheiterte. 

Gleich waren Assoziationen zu Anfang Dezember da und die Überlegung, Krankenhaus oder nicht, standen im Raum.  Da ich aber im Liegen keine Probleme mit Schwindel bei Kopfbewegungen hatte, wollten wir abwarten. 

 

Stellplatz für 8 Wohnmobile

0€/ Nacht, 4xStrom 1kw/0,50€, V/E,  Wifi 

29.03.26

Horbach - Waldbröl - Herchen - Lohmar- Solingen  = 290 km

Leider stellten wir am Abend dann auch noch fest, dass der ganze Fußboden unter dem Teppich  nass war. Das Schauglas am Filter der Wasserpumpe scheint wieder undicht zu sein, deshalb haben wir morgens das Wasser abgelassen und beschränken uns nun für die letzten 2 Tage auf die Notreserve im Kanister. 

 

Der Spaziergang heute morgen klappte besser als erwartet und es ging mir insgesamt wieder viel besser, fast gut sogar.

Taunus, Westerwald,  (Ober)Bergisches Land 

Wir hatten vor, heute bis Waldbröl zu fahren und morgen den Rest. 

Sch….. Osterferien!  

Waldbröl = voll, Nümbrecht = so blöd geparkt, dass 3 Fahrzeuge alle 5 Plätze belegen, Lohmar = auf einem Campingplatz mit überhöhten Gebühren und Lärm von Autobahn und Einflugscheise vom Köln/Bonner Flughafen,  das sahen wir für so kurz vor zuhause nicht ein, also ab nach Solingen. 

In der Nähe vom Altenburger Dom fuhren wir gegen 16:00 auf einen Wanderparkplatz,  der allerdings wie alle Parkplätze vorher auch, nur für Pkw war.

Sch... drauf, wir hatten Hunger, Durst, mussten aufs Töpfchen und Eni musste ebenso dringend raus. 1/2 Stündchen parken wird hoffentlich akzeptiert.

Danach gings noch gut 20 km weiter auf den Parkplatz gegenüber dem Zwillingswerk, wo 2 Wohnmobile (nur auswärtige Gäste)  stehen dürfen. Der Platz ist sehr schräg, deshalb stehen wir weiter hinten, weil wir sonst nicht schlafen können.

Denn wir haben ein Problem: Wir können den Roadrunner heute noch nicht auf seinen Abstellplatz bringen. Während der Tour bekamen wir einen Anruf, dass die Schließanlage vom Tor gewechselt wurde. Geht also nur werktags bis 12:00, dann bekommen wir im Austausch einen neuen Schlüssel  und können jederzeit wieder raus und rein.

30.03.26

Solingen - zuhause =  < 1 km +12 km zum Abstellplatz 

Tourlänge insgesamt = 1869 km 

Fazit:

Es war schön, auch wenn es kälter und winterlicher im Osten war, wie vermutet.

Das Wetter war durchwachsen, die Nächte waren immer um den Gefrierpunkt herum, wir haben kräftig geheizt.

Stellplätze sind im Osten Deutschlands nicht so üppig vorhanden, und erstaunlicherweise auch nicht immer mit allem ausgestattet,  was normalerweise üblich ist.

Erstaunlich fand ich auch, dass im Erzgebirge viele Plätze in der Wintersaison geschlossen waren. Ist das Erzgebirge  nicht gerade auch im Winter sehr interessant?

 

Wir haben viel Natur  gesehen, wenn auch nicht immer das, was ich  gerne gesehen hätte.

Und da ist sie wieder, die Überlegung,  ob es das wert war bzw. ist, unsere Art etwas zu "besichtigen", und zwar meist vom Auto aus,  während der Fahrt.

Ja, wenn man jünger und gesünder wäre, wären wir wahrscheinlich  auch aktiver unterwegs. 

So betrachtet haben wir viel zu spät mit dem Wohnmobil angefangen, und Fach kann uns keiner nehmen, was wir die letzten 6 Jahre damit erlebt und gesehen haben.

 

Was machen wir unterwegs,  was wir so ungefähr nicht auch zuhause machen?

Es ist das Unterwegs-sein, was uns gefällt, weil wir was anderes sehen, wie nur den Park zuhause oder die Spaziergänge im näheren Umfeld,  die man eigentlich auch schon zur Genüge kennt. 

Auch wenn wir nicht viel unternehmen,  ist es doch Freiheit im Rahmen dessen, was machbar ist.

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