20.September

Wimereux – Criel zur Mer = 126 km

Wir folgten der D940 weiter. Diesmal fuhren wir nachdem Boulogne zur Mer durchquert war mehr durchs Landesinnere.

Bei   Le Tre`port fuhren auf gut Glück in den Ort hinein und waren schon bald verzaubert von den alten Häusern und vor allem von den Kreidefelsen.

Nur parken konnten wir in der Nähe nicht. So kurvten wir durch den Ort und ich machte ein paar Fotos. Dann ging es hoch wurden Felsen und entlang der Steilküste. Nicht weit und wir haben einen Platz wo man mal anhalten konnte.

Das Meer hat hier wieder eine ganz tolle Färbung, die Felsen sehen aus als wäre man in Cornwall auf der andern Seite des Kanals. 
Ich wusste gar nicht, dass es in der Normandie ähnlich aussieht.

Mir gefällt die Gegend hier sehr und ich überlege jetzt schon, dass wir Frankreich (Norden und Westen) näher kennen lernen müssen.

Jetzt ist alles was wir sehen reiner Zufall denn wir haben nichts an Kartenmaterial oder Infos. 
Das Internet ist verbraucht, der Empfang eher bescheiden, so dass wir einfach „frei Schnauze“ unser Tour fortsetzten.

Ein Campingplatz war schnell gefunden, in  Criel sur Mer, ca 500 m vom Meer entfernt die Straße den Berg hoch.

Vielleicht gehen wir gleich mal runter. Haben wir dann auch gemacht und noch ca einen knappen km bis zum Felsen.

19 €

 

21.September

Wir sind viel mehr gefahren, als geplant.

Zuerst fuhren wir über kleine Straßen längst der Küste bzw. So nah wie möglich dran vorbei. 
Durch nette kleine Dörfer und sehr viel Landwirtschaft.


Bei Fecamp fuhren wir runter ans Meer durch ein kleines Hafengebiet.  
😉 kleiner Schiffe lagerten hier in Hochhausgaragen😉
 

Wir fuhren noch ein Stück weiter bis zum Ende der Straße, hier war  ein Wendekreis und einige Parkplätze. 
Genau der richtige Ort um mal zum Leuchtturm zu gehen und ein paar Fotos von Hafen und den gegenüberliegenden Kreidefelsen zu machen.

Noch ein kleiner Snack zum Mittag und unserem Ziel Le Havre entgegen. 
Das war dann schneller erreicht wie gedacht und wir hatten noch gar nicht geguckt,
 wo Stellplätze oder Campingplätze sind.

Also erst mal durch das Getümmel der Stadt hindurch und dann  mal anhalten und gucken.

An viele n Möglichkeiten waren wir quasi schon dran vorbei. Noch mal durchs Gewühle zurück und dann morgen wieder, 
danach stand uns nun gar nicht der Sinn. Also weiter in die andere Richtung…… was es allerdings mit sich brachte, 
dass wir ein gutes Stück ins Landesinnere fahren  mussten, um die Seine zu überqueren.


Das machten wir dann in Port Jérôme mit einer Fähre, die nichts kostete. 
Von da ging es dann zurück Richtung Küste bis nach Honfleur.

Hier stehen wir hetzt auf einem ziemlich noblen Campingplatz. Mit Swimmingpool und sonstigem  Pipapo.

Da wir von der langen Fahrt recht müde waren, sind wir nur ein wenig über der Platz spazieren gegangen 
und habe bis in die Dämmerung draußen gesessen. 
Mit einem Mal fingen die Mücken wie doll an zu stechen. 
Wir haben trotz des warmen Tages alles rein geräumt und vorsorglich  auch alles dicht gemacht. 
Auch die anderen waren mit einem Mal alle in ihre Behausungen verschwunden. 
Dass abends die Mücken einfallen scheint hier wohl bekannt zu sein.

 Als wir später schlafen gingen waren es draußen noch 23° und drinnen 30° und wir trauten uns nicht zu lüften. 
Heizten müssen wir diese Nacht nicht

19,10€

22.September

Honfleur - Cherbourg-en-Cotentin = 226 km

Frankreich kann auch Regen

Schon während des Frühstücks zog es sich bedenklich zu……. und bald nach unserer Abfahrt fing es an zu regnen.

Nun war das Meer, wenn wir es sahen nicht mehr türkisblau sondern ehe grau in grau….. Wie bei uns meistens.

Gegen Mittag wurde es wieder trocken und zum Nachmittag kam die Sonne wieder hinter den Wolken hervor.

Wir fuhren bei Vierville sur Mer einen Campingplatz an. Die Schranke war zu, Mittagspause.
Also gingen wir mal gucken und waren nicht wirklich begeistert.
 Wir entschlossen und noch in Stück weiter zu fahren, bis zur Spitze von dieser Bucht nach Bartfleur. 
Der Campingplatz den meine APP anzeigte gefiel uns von der Lage nicht wirklich, 
wir haben gar nicht näher geguckt und sind nach einem Platz gefahren, den unser Navi anzeigte.

Hierfür wurden wir die letzten 2 km durch derart enge Straßen geschickt, das wir glaubten wir sollen durch Hauseinfahrten. 
Vielleicht hätte das sogar gepasst, das Navi kennt ja die Ausmaße vom Roadrunner, aber es parkten auch noch PKWs dort, 
die in diese Engstellen hineinragen. Also umdrehen und einen breiteren Weg nehmen….., 
und dann war da o der Campingplatz sein sollten nur noch unbefestigtes Grundstück.,.., 
wir versuchten es erst gar nicht und suchten uns was neues…. in der nächsten Bucht.

Und so erreichten wir in Cherbourg-en-Cotentin  einen kleinen Campingplatz hinter den Dünen.

Ein Spaziergang am Strand ist gemacht  Blick auf die Festung

....und Baguette sowie Croissants  organisiert. 
Sie werden uns morgen um 9:00 ans Womo geliefert.

21,20€

23.September

Cherbourg-en-Cotentin – Saint Michel = 175 km

Das mit dem Brötchenservice hat leider nicht ganz so gekappt….,
 sie kamen kurz nach 10:00, da hatten wir schon selbst was auf gebacken. 
Nicht so schlimm, so haben wir es als Nachschub für unterwegs mit genommen.

Bis nach Tourville fuhren wir auf schnellster Strecke und schenkten uns den obersten Zipfel der Bucht in der wir standen. 
Denn es sollte von nun an erst runter und dann weiter Richtung Westen gehen.

So fuhren wir nach Portbail und dann nahe der Küste über Granville …. Bis nach Saint Michel.

Das Kloster auf der Insel habe ich unterwegs und bei einem kleinen Stopp schon fotografiert.

 

Aber es war noch sehr weit weg. Der regnerische Wetter sorgte leider für ein recht verwaschenes kontrastarmes Umfeld.

Wenn es gleich aufhört zu regnen, hoffe ich vom Campingplatz nicht sehr weit laufen zu müssen, um noch ein paar bessere Fotos zu bekommen.

Nach näherer Recherche habe ich allerdings erfahren dass wir noch mindestens 10 km von der Abtei auf der Insel entfernt sind .
Also machen wir morgen dort einen Zwischenstopp um ein paar Fotos zu machen. 
Hunde dürfen dort nicht hin, auch nicht in den Zubringerbus, es gibt wohl Zwinger am Parkplatz aber das tun wir Dina nicht an.

21,92 €

Wir sind jetzt am Rande der Normandie angekommen und fahren morgen weiter zur Bretagne.

24.September

Saint Michel – Erquy = 174km

Ein Tag mit vielen Hindernissen.

Zuerst mal regnete es die Nacht heftig. 
Dann am morgen ganz schnell eine Regenpause genutzt, um Gassi zu gehen und Baguette und Croissants holen.

Dann ab Richtung Le Mont Michel. Schon weit vorher wurden alle Fahrzeuge auf Groß Parkplätze geleitet.
 Andere Durchfahrten waren abgesperrt.

Man fuhr also zwangsläufig auf den Parkplatz. Auf dem Parkschein stand CCar 5€.

Wir sind dann ca  1-1,5km von da an gelaufen und wurden währenddessen von Mücken umschwirrt und gepiekst. 
Immer noch war die Insel weit entfernt
…..für uns leider zu weit. Ich machte ein paar Fotos und wir gingen zurück.

Nun wollte ich am Automat noch schnell die 5€ fürs Parken bezahlen, geht nur mit Karte.

Nur als ich dann las, das noch 17,60€ zu zahlen sind, war ich mehr wie entsetzt……. 
Und das alles für 1 Stunde spazieren gehen…
… das waren teure Fotos und wegen Entfernung und eher miesem Wetter sogar keine allzu guten.

Danach sind in Stück ins Landesinnere und haben eine Tankstelle gesucht. Dann wieder zurück zur  Küste. 
Ständig schickten uns sowohl unser Navi wie auch Google Maps in Straßen die wegen Baustellen gesperrt waren.

 

 Irgendwie wurschtelten wir uns durch. Cancle, Saint Malo und Dinar  wurden durchquert.

Dann fuhren bei Frehel einen Stellplatz an. 
Weit ab von allem sagte er uns nicht zu, außerdem gab es für ca 20 Plätze nur 2x Strom.

Da mein Internet gerade wieder keinen Empfang hatte, wählten wir einen Platz, der im Navi war aus.

…… biegen sie in den Feldweg, und dann nach 200 Meter befindet sich das Ziel auf rechten Seite…..

UPS….. Ich glaub wir stehen im Wald….. Kein Campingplatz…. Nur noch unbefestigter Waldweg, keine Möglichkeit zum wenden…… aber der Weg führte weiter und man konnte wieder Richtung Straße fahren, allerdings kamen wir  schon an einige tiefer hängende Äste. …. Und dann geschafft, endlich wieder in der Zivilisation.

Wir fuhren einfach weiter und schon bald waren andere Campingplätze ausgeschildert.

An dem mit der riesigen Wasserrutsche fuhren wir vorbei und nahmen den nächsten. Sehr schön unter Pinien gelegen und sehr preiswert. 
Ein wenig wie Camping früher.

Und bevor sich das Wetter es wieder anders überlegt, machten wir bei Sonnenschein einen wunderbaren Spaziergang zum Meer.


Erst hoch rauf auf einen Hügel, dann runter zum Strand…..

Und wenigstens 1x mit den Füßen rein in die hier schon spürbare stärkere Strömung des Atlantiks.

13,60€

25.September

Erquy – Domfront = 210 km

Von nun an geht’s zurück.

Die ersten km noch in Meer-Nähe….. Dann wurde der Abstand doch etwas größer.

Als Zwischenziel haben wir Medreac und Domfront in den Navi eingegeben. 
So hoffen wir die Tourführung selbst etwas um etwaige Umweltzonen der Großstädte drum rum führen zu können. 
Wir wissen nur von Paris, welches wir auf jeden Fall umfahren wollen, am besten weitläufig,  sicher ist sicher.

Das Wetter war anfangs grau in grau, gegen Mittag als wir weiter ins Landesinnere in den Nationalpark Normandie-Maine kamen, fuhren wir  in den Nebel bzw in die Regenwolken rein.

Die Wälder sehen schon herbstlich aus. Bei blauem Himmel ist es bestimmt toll hier.

Wir haben einen netten kleinen Campingplatz gefunden und ruhen uns nun aus…. 
Das eintönige Gebrumme und gleichmäßige Fahren über die etwas größeren Straßen wirkte irgendwie einschläfernd.

10,60€

26.September

Domfront – Les Andelys = 214 km

Wir haben vorher bei Google Maps geschaut, wo die Strecke hergehen soll 
und aus als Zwischenstopp einen kleinen Ort weit oberhalb von Paris ausgeguckt.

Unseres Fahrt ging Kilometer lang durch Wälder und Felder……. Immer schnurgerade aus. 
Wir durchfuhren meist nur sehr kleine Orte, um die größeren wurde man drum rum geleitet.

Grobe Richtung war: Argentan – Rouen.

Einige Straßen waren wieder wegen Baustelle gesperrt, da hieß es dann sich anhand von Umleitungsschildern durch wurschteln. 
Bei Les Andelys fuhren wir über die Seine und hielten an einem Supermarkt, um schnell noch Aufbackbrötchen zu kaufen.

Dann schauten wir ob ein Campingplatz in der Nähe ist und fanden direkt einen, nur 2 km entfernt an der Seine.

l'lle des trois Rois = Insel der drei Könige

24,60 €

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.