24.09.20 

Brokdorf  - Stade/ Festung Grauerort = 122 km

Weiter Richtung Westen, das heißt wir müssen über die Elbe. Nur wie?... 

Von der Elbfähre hört man schon seit Wochen von Wartezeiten von mindestens 1,5 Stunden und im Berufsverkehr auch mehr. 

Wir kennen die Fähre vom letzten Jahr, da hatten wir damals wohl Glück gehabt, denn wir haben nicht sehr lange dort warten müssen.  

 Erst mal bis nach Glücksburg und richtig einkaufen und dann weiter, ungefähr bis nach Stade, Das war die Plan´.
 Mit Fähre 37 km , über Hamburger sind es dann schon 107 km.  

Wir entschieden uns für den langen Weg und haben das auch nicht bereut. 

Zum Einen war es schön da dran vorbei zu fahren, wo wir vor 4 Jahren während unseres Ostsee Urlaubs gewesen sind 
und es war wirklich beeindruckend über die Elbbrücke zu fahren….. 

und Stau wie auf der Autobahn hatten wir auch nicht.  

Weiter fuhren wir vorbei an Obstplantagen durchs Alte Land bis Stade. 

Kurz vorher haben wir Mittagspause gemacht und sind am Elbdeich spazieren gewesen.  

Der Stellplatz in Stade war voll und wir suchten nach einer Alternative und haben dabei was ganz uriges gefunden. 
In/an einer alten Festung ist ein Platz am entstehen. Man steht quasi mitten auf dem Exerzierplatz. 

Es wird drum rum noch renoviert und Entsorgung fehlt noch.  

Ich finde das ist mal was ganz anderes und  denke das wird irgendwann  richtig toll dort.  

Nur 300 m entfernt ist Sandstrand an der Elbe.

 Dina hatte richtig Spaß dort mal richtig Gas zu geben. 

 

..... und die Brötchen werden einem auf Wunsch ans Womo  gebracht 

10 € 

25.09.20 

Grauerort – Butjadingen/Fedderwardersiel = 104 km 

In der Nacht und auch am Morgen regnete es noch….. Jetzt kommt der Herbst mit riesen Schritten. 

Aber wieder hatten wir Glück und wir fuhren der Sonne entgegen. 

Wir überquerten die Weser von Bremerhaven nach Nordenham. 

JA….  Unser Roadrunner kann auch schwimmen, zumindest dann wenn eine Fähre drunter ist  

Der Stellplatz bei Nordenham war eigentlich sehr schön und fast leer. 
Drum rum war kaum was und die Sanitärräume waren immer noch abgesperrt. Und WLAN ging auch nicht. 

 Hmm ….., das geht mittlerweile fast Überfall anders. 

Wir überlegten, suchten schnell nach einer Alternative und fuhren ein paar km weiter nach Butjadingen/ Fedderwardersiel. 

Hier bei einem kleinem Yachthafen haben wir derzeit Blick auf den Matsch   bis rüber nach Bremerhaven…… es ist Ebbe. 

 

Leider, bedingt durch die “Nebenkosten“,  relativ teuer. 
Dafür sind aber auch die Sanitärräume offen  und das Wlan geht auch! 


und:  WIR SEHEN IN ERSTERREIHE !! 

 

12,00 Stellplatz + 2,50 Strom + 1,50 Hund + 2x2,50 KT  = 21€ 

 

 

26.09.20 

Butjadingen/Fedderwardersiel  Dangast = 76 km 

In bekanntem Terrain angekommen, von nun an wird es schwierig, was ganz neues zu entdeckten. 

Es ist Wochenende und somit dürfte es zusätzlich schwierig werden, 
einen schönen Stellplatz zu ergattern, wenn man zu spät ankommt.  

Somit sind wir nur bis nach Dangast gefahren und waren vorher noch schnell in Varel einkaufen, wo ich dann diese Skulpturen entdeckte.  

Unser  Plan ging auf und wir haben wieder ein feines Plätzchen in erster Reihe erwischt. 

Gegen Abend zog es sich zu und es fing an zu regnen. 
Es hörte sich nach mehr an, weil gleichzeitig Wind aufkam. 

 Und der ließ uns nicht schlafen. Volle Breitseite rüttelte er mit ca 40 km/h am Womo. 
Es knirschte und knackte und war irgendwie schon unheimlich. 
Der Regen hatte aufgehört, aber der Wind blies in einem durch.  

Wenn man schon nicht schlafen kann vielleicht hilft ja dann Kaffee und ne Tüte Lebkuchen? 

So ein voller Bauch beruhigt schließlich auch ein wenig. 
Gegen 3:00, haben wir es dann noch mal mit schlafen versucht, das klappte dann irgendwann, 
aber es blieb eine unruhige Nacht. 

 

Morgens hatte der Wind sich ausgepustet. 

10+2 € 

27.09.20 

Dangast – Hooksiel  - Hohenkirchen = 70  km

Heute wollte ich nach Hooksiel Backfisch essen…. 

Und ein bisschen spazieren gehen. 

Danach sind wir noch en Stückchen weiter nach Hohenkirchen ans Wangermeer. 

Auf diesem kleinen Platz haben wir dieses Jahr schon mal gestanden, als wir dieses Jahr im Frühling hier im Norden waren. 

Für heute reicht das, wir sind müde und wollen jetzt nur noch unsere Ruhe haben. 

Abends hat es dann ab und zu wieder geregnet.

 

5€  +1,5€ Strom + 3€ KT 

28.09.20 

Hohenkirchen – Nesmersiel – Blomberg = 93 km

Als wir aufwachten war es kühl, die Heizung war ausgegangen, die Gasflasche war leer…

..und es war „dicke Suppe“. 

Wir gingen Brötchen holen, Micha wechselte die Gasflaschen und ich machte Frühstück. 
Diesmal kam auch noch jemand kassieren, leider mussten wir auch wieder Kurtaxe löhnen.  

Der Nebel wurde während wir Richtung Neßmersiel fuhren noch dichter. 
Erst am Meer lockerte es wieder etwas auf. 

Neßmersiel ist für uns auch nimmer so ein MUSS. 
Hier kann Dina so schön am Hundestrand toben, ohne Leine, da 2 Plätze eingezäunt sind.  

Und die Kurtaxe, die wir in Hohenkirchen noch gezahlt hatten, berechtigt auch zum Besuch an diesem Strand. 
Somit waren nur noch 1 € für Dina zu entrichten. 

 Anschließend fuhren wir ins Landesinnere nach Westerholt, der Stellplatz dort war voll. 
Weiter nach Blomberg, hier war fast alles leer…..

Wir haben dann auch ganz schnell die Heizung wieder an gemacht. 

3€ Strom 

29.09.20 

Blomberg – Strücklingen – Papenburg – Lathen = 149 km

Es wird Zeit, Richtung Heimat einzuschlagen. 

Auf Empfehlung hin wollten wir uns die Region an der „Sagter Ems“ anschauen und vielleicht am gleichnamigen Stellplatz bleiben. 

Der Platz machte einen guten Eindruck. Allerdings konnte man sich nur zu bestimmten Zeiten dort anmelden 
und bekommt eben auch nur dann die Zugangskarte zum Sanitärbereich. 

Wir kamen gegen 11:00 dort an, und hatten somit bis 16:00 warten müssen…… dafür aber war der Druck in uns zu groß. 
Somit blieb uns nichts andres übrig, wie auch fürs Grobe die eigene Toilette zu nutzen, und dies gleich zu entleerten.  

Nun gab es für uns eigentlich keinen Grund mehr dort zu bleiben, der Platz war zwar schön, 
aber los war hier drum rum wieder rein gar nichts, das Wetter lud auch nicht zu längeren Spaziergängen ein. 

Also sehen, ob man was findet in Nähe der Meyer Werft …. 
Das ist bestimmt interessant und irgendwas zu gucken gibt es drum rum wahrscheinlich auch.  

Also paar km weiter bis nach Papenburg. Leider war dort, wo sonst Wohnmobile stehen dürfen, eine Kirmes aufgebaut….. 
Weiter suchen…. Ein Stellplatz beim nächsten Camping  war absolut überteuert und 8 km von der Werft entfernt, 
nix drum rum außer Landschaft…..so ohne Fahrrad  zu Fuß sind wir hier aufgeschmissen. 

Einen weiteren Platz fanden wir (weil schlecht ausgeschildert?) nicht 
und der nächste existierte gar nicht mehr, er hatte einem Feriendorf weichen müssen. 

Mittlerweile fing es an zu regnen, so dass wir kaum spazieren gehen werden…. 
50 km sind wir nun schon weiter wir geplant… 
Hunger macht sich breit….,also quartierten wir uns bei der nächsten Möglichkeit ein. 

In Lathen bei einen Stellplatz/Restaurant/Campingplatz an einem kleinen See. 

14€ mit Strom und Sanitär   

für WLAN hätte man noch mal 4€/Tag zahlen müssen (nein danke) 

E ist ganz schon herbstlich geworden. Der Regen ist in ab und zu Nieseln übergegangen und alles wirkt trist….. 
Dabei ist es im Sommer bestimmt sehr schön hier mit Badessee,  Angelsee und Minigolf. 

30.09.20 

Lathen – Burgsteinfurt = 99km

Wie schon die letzten Tage starteten wir auch heute im Nebel. 
Und erst kurz vor Mittag, als wir ankamen, wurde es klarer. 

Dort, wo wir uns zuerst hinstellten, scheint die Stromsäule defekt zu sein, 
auf keiner der Steckdosen war Strom, nachdem wir sie „gefüttert „ hatten.  

Deshalb haben wir uns gegenüber hingestellt, hier funktioniert es. 

Nachmittags waren wir im Städtchen bummeln und haben uns ein Softeis gegönnt. 

Ein Blick in den Kühlschrank und die Vorräte sagt uns ebenfalls, dass der Urlaub zu Ende geht. 
Es reicht noch für heute Abend, zum Frühstück und morgen  auf der Fahrt….. Somit wird auch nichts mehr eingekauft. 

 

So ein bisschen Wehmut macht sich breit….. Noch eine Nacht, dann sind 5 Wochen im Roadrunner um. 

2€ Strom (+1€ den der defekte Automat geschluckt hat) 

01.10.20 

Burgsteinfurt – Solingen = 147 km

Erst Landstraße und kurz vor dem Ruhrgebiet rauf auf die Autobahn.

Um 13:00 war alles ausgeräumt. 

Bey bey Roadrunner…… es waren schöne 5Wochen in und mit dir

Fazit

Wir haben immer wieder umgeplant.  

Sei es weil Coronazahlen anstiegen, sei es wegen Autopannen 
und auch weil wir uns nicht so willkommen fühlten. 

 

Wir haben viel gesehen, auch wenn wir fast nur in der Natur  waren.

Selten mal ein Bummeln  und ein Eis in kleinen Städtchen,

ohne dabei anderen zu nahe zu kommen. 

 

Wir haben diesmal bewusst kleine und ganz kleine Plätze angefahren,

um Menschenmengen zu meiden.
Das brachte es mit sich, dass wir sehr oft, meist  in kleinen Orten, gar nichts fürs Stehen bezahlen mussten, sondern lediglich den Stromautomaten fütterten. 
Manchmal war der Strom dort etwas teurer wie üblich, 
aber ich finde das vollkommen Ok wenn man sonst nichts zahlen muss.

 

Was ein bisschen fehlte, war das Gefühl mal was ganz neues zu sehen/erleben.  

Natur im Bereich Mittelgebirge ist doch, egal wo in Deutschland, recht ähnlich.  

Nichts desto trotz, haben wir die Zeit genossen.

Nur auf die Pannen hätten wir gerne verzichtet. 

 

 

Tourlänge:  

mit dem Roadrunner = 4.915 km + 753 km mit dem Leihwagen =  5.668 km 

 

Kosten:

 Diesel = 451,64 € = 435,54 L = 9,22L/100km

 Stellplatz/ Strom/ Kurtaxe =  351,40 €

Reparatur = 1.080 €

 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.