Tour de France
03.09.24 - Anfang/Mitte Oktober
Und so stellen wir uns das Vor:
Bis hin zur Bretagne natürlich Landstraßen (knapp 1000 Kilometer) werden wir ca 1 Woche brauchen ... dann sind wir dort, wo wir 2019 aufgehört haben.
Auch wenn wir die Gegend durch die wir müssen schon kennen, ist uns gemütliches Reisen einfach lieber.
Und dann fahren wir nach Möglichkeit immer der Küste entlang...
Mal sehen wie weit wir kommen (ca 3 Wochen) und dann wieder ca 1 Woche Rückweg . .. macht zusammen 5-6 Wochen.
03.09.24
Solingen – Herk de Stadt = 194 km
Nach dem Termin bei der Fußpflege, ging es heute schon los.
War doch irgendwie klar, dass wir nicht bis morgen warten.
Als erstes fuhren wir bei uns zur Müllverbrennung, zum wiegen. 3,42 T = passt doch.
Anschließend noch mal zur Werkstatt, Radmuttern nach dem Wechsel der Radlager nochmals nachziehen .
Ca 12:30 waren wir auf der Autobahn. Bis hinter Mönchengladbach.
Von nun an nur noch Landstraßen. Ein kurzes Stück der Strecke ging durch die Niederlande und dann waren wie plötzlich in Belgien.
Gefahren sind wir bis Herk-de-Stad = 16:00
Das reicht für heute.
Hier war ich auch gleich mit Eni im angrenzenden Park spazieren.
Aber Vorsicht, der größere Teich ist derzeit wegen Blaualgen für Hunde gesperrt. Gut dass Eni (noch) nicht ins Wasser geht.
Danach gab es dann Mittagessen und Kaffeetrinken in einem, denn aus der geplanten Pause zwischendurch, wurde nichts,
da wir keinen Parkplatz gefunden haben.
Das ist der Nachteil von Landstraßen, je ländlicher je seltener Parkplätze, die man beim Vorbeifahren auch sieht.
..
Stellplatz für 6 Wohnmobile
0€/ Nacht, V/E, Strom 1€ /1kw, Mülltonnen,
Öffentliche Toiletten
Leider kein Sat-Empfang
04.09.24
Herk de Stad - Solre-le-Château = 131 km
Tag 2
Angekommen in Frankreich (6km hinter der Grenze) in Solre-le-Château.
Gestern Abend hat es angefangen leicht zu regnen und so begrüßte uns auch der heutige Tag.
Auf der Fahrt auch immer mal ein kleiner Schauer, sonst bedeckt bei knapp 20°.
Die Strecke verlief sehr ländlich, nur ganz kleine Städte und Dörfer.
Durch den fehlenden Sonnenschein wirkte es mitunter recht trist.
Erst kurz vor Etappenende mussten wir durchs Gewusel einer größeren Stadt = Charleroi.
Hier waren wir auch tanken. Diesel ist in Belgien teurer wie Super. Danach fuhren wir wieder ländlich über kleine Straßen.
Noch nicht mal ein Schild, dass man in Frankreich ist, sondern nur eins mit den nun gültigen Geschwindigkeitsgrenzen.
.... und dann waren wir auch schon da.
Hinter dem Stellplatz geht ein Fußweg, erst durch den Wald und dann zwischen alten Mauern bis zum Städtchen.
Hier ist/war gerade Kirmes, denn es wird auf/ abgebaut.
…… und nach einem Päuschen, den gleichen Weg wieder zurück.
Stellplatz für 20 Wohnmobile
0 €/Nacht V/E 20 min 1 Jeton, Strom 4 Std/ 1 Jeton.
1 Jeton kostet am Automat mit Karte 2€
05.06.24
Solre-le-Château – Oursel-Maison = 179 km
Tag 3
Grau in grau und wenig Weitsicht, so fuhren wir durch ländliche Gegenden.
Straßen kilometerlang immer schnurgeradeaus, vorbei an Feldern und kleinen Städtchen und Dörfern.
Auf halber Strecke wurde es zunehmend dunkler und es fing heftig an zu regnen, 1x hielten wir an und warteten den Starkregen ab, danach weiter bei Nieselregen bis zum Campingplatz Fontana Sébastien.
Klein und sehr einfach. Man steht auf Wiese unter Bäumen (das erinnert mich an den Baumhof meiner Oma).
In den Holzschuppen sind je 2 Toiletten und Duschen.
Abends kommt jemand zum kassieren vorbei.
Drum rum nur Felder und der Wasserturm.
Das Wetter wird wohl heute nicht mehr besser werden, somit wird es ein Drinnen-bleibe-Tag
... so richtig zum ausruhen... Fernsehempfang haben wir.
Zum Abend hin hörte der Regen auf und wir konnten noch längst der Felder spazieren gehen.
2 Hütehunde passten lautstark auf ihre Schafherde auf und gaben erst Ruhe, als wir umdrehten.
Campingplatz für 20 Wohnmobile/Wohnwagen/Zelte
12 €/Nacht incl. 2 Personen, Strom 2€,
Toiletten +Warmwasser-Duschen, Mülltonnen, Frischwasser, WLAN 2€,
06.09.24
Oursel-Maison – Beaumontel = 135 km
Tag 4
Zum Morgen hin hatte es sich kräftig abgekühlt, so dass wir erst mal durch heizten und beim Frühstücksfernsehen mit Eni im Bett kuschelten.
Die Wolken über den Feldern drohten mit weiterem Regen.
Während der Fahrt, klarte es mehr und mehr auf.
Anfangs sahen wir wieder viele Felder, später auch Wald, dazwischen meist kleine Städte.
Wir überquerten die Seine, waren Lebensmittel einkaufen und näherten uns dann auch bald unserem Etappenziel in Beaumontel.
Die Sonne strahlt nun mit den Sonnenblumen um die Wette.
Mit so einem feine Wetterchen hatten wir heut früh nun gar nicht gerechnet.
Zu Enis Geburtstag gab es natürlich eine kleine Überraschung für sie:
Leberwurstbrot verziert mit Pferdefleidch-Brocken und ein Plüsch-Igel.
Den schnappte sie dich als erstes, schleppte ihn zur Hecke, dann das Brot.
Alles sichergestellt, konnte sie sich das dort nun schmecken lassen.
Und oh Wunder, der Igel ist selbst nach 2 Stunden immer noch nicht " getötet "
.... aber jetzt zerbeiß ichs ..
Immerhin hat der Igel ca 5 Stunden gehalten 😄
Stellplatz für 15- 20 Wohnmobile
2x Strom, V/E, Mülltonnen
alles kostenlos
07.09.24
Beaumontel - Saint- Mars- d'Egrenne = 147 km
Tag 5
Nachst kam der Regen zurück, bei der Fahrt war es anfangs trocken , später dann mehrere Schauern.
Als wir das heutige Ziel erreichen war es trocken. Vielleicht haben wir ja wieder Glück und es bleibt zumindest halbwegs so.
Leichter Nieselregen lässt sich auch unter der Markise noch gut aushalten, wie wir gerade feststellen.
Eni zieht es dennoch vor, im Gebüsch zu liegen.
Diesmal stehen wir in einem Wohngebiet von Saint-Mars-d'Égrenne.
Vielleicht hat die Bäckerei morgen offen und wir können frische französische Baguettes und Croissants kaufen.
Bis 16:00 haben wir draußen sitzen können, dann fing es an zu grummeln.
Also besser alles eingepackt und noch einen kleinen Spaziergang gemacht.
Das Gewitter zog dann leider nicht darüber weg. Aber beim Abendspaziergang war es wieder trocken.
Leider ist für die nächsten Tage viel Regen angesagt.
Stellplatz für 4 Wohnmobile
2x Strom, V/E (keine Grauwasserentsorgung), Mülltonnen
alles kostenlos
08.09.24
Saint- Mars- d'Egrenne – Cap Frèhel = 152 km
Tag 6
Heut früh haben wir die Regenpause genutzt und waren Baguettes, Croissants und Gebäck kaufen.
Bei der Abfahrt wieder Regen, der dann aber bald aufhörte.
Weit weg am Horizont konnte man kurz le-Mont-St'Michele sehen.
Es war aber zu diesig, um ran zu zoomen und zu fotografieren.
Kurz vor St' Malo erreichten wir das Meer .
Danach wieder weg von der Küste .... es zog sich erneut zu.... und regnete sich ein.
Angekommen beim Cap Fréhel hoffen wir nun, dass das Wetter sich bald ändert und wir Richtung Meer spazieren gehen können.
Ich hab's mal kurz versucht, nur bis an die Straße, um mal runter zu schauen.
Natürlich fing es wieder an zu regnen und ich wurde trotz Regenjacke nass.
Der Campingplatz ist sehr einfach, meist hubbelige Wiese unter Nadelbäumen.
Wir haben ein gerades Fleckchen für uns gefunden. Die Sanitärräume alt. Aber es ist alles da was wir brauchen.
Die Regenpausen waren dann groß genug, um nachmittags nochmals zur Steilküste zu gehen.
Für runter an den Strand war uns allerdings der steile weg zu nass und schlüpfrig.
Abends sind wir dann auf der anderen Seite vom Campingplatz spaziert.
Campingplatz für ca 150 Wohnmobile/Wohnwagen/Zelte 12,80/ 2 Pers./Nacht + 5€ Strom, V/E, Mülltonnen
09.09.24
Cap Fréhel – Paimpol/ Kernoa = 104 km
Tag 7
Die Nacht war sehr windig und als wir heute den Platz verließen sahen wir Brandung .
Die Strecke verlief Küstennah, ab und zu Meerblick.
Tanken und einkaufen kaufen erledigten wir am Anfang.
Der ersten Stellplatz den wir ansteuern (Plage Moulin) hatte gleich angrenzend einen schönen Sandstrand.
Leider war da Hundeverbot und es wäre nur der angrenzende Parkplatz zum spazieren gehen dagewesen.
Außerdem stank es erbärmlich von der Entsorgung her. Fast kein Handy-Empfang, kein Strom.
Wir entschlossen uns weiter zu fahren.
Der Platz weiter im Landesinneren war auch nicht das was wir wollten
und so fuhren wir einen städtischen Campingplatz an.
Als wir nachmittags zum Strand spazierten, war kein Meer mehr da.
Dafür riesige leer gelaufene Gebiete, Boote die im Schlick steckten, bzw auf der Seite lagen.
Weit weg konnte man Wasser sehen . Es handelt sich um eine Bucht.
Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist hier in Frankreich gigantisch, kein Vergleich zur deutschen Nordsee.
Den Abendspaziergang machten in die andere Richtung. Hier kamen wir dem offenen Meer etwas näher.
Camping municipal de Crucki
Separater Wohnmobilbereich auf dem Campingplatz 15€ oder parzelliert auf Wiese des Campingplatzes 20€
Strom, V/E, Mülltonnen
17,10€ (2,10€ Hund)



















































