24.09.26 - Tag 43
Waldfischbach-Burgalben - Weiskirchen = 118 km
Weiter fuhren wir durch die Höhenlagen der westlichen Südpfalz hinein ins Saarland .
Ganz viel Landschaft mit Weitblick. Zuerst sahen wir uns den kostenlosen Stellplatz bei Marpingen an. Bei der Zufahrt als Parkplatz für Busse und PKW gekennzeichnet, aber Entsorgung und Strom/Wasser schien es zu geben . Wir haben das nicht ausprobiert, weil wir unter so vielen Bäumen sowieso keinen Sat-Empfang gehabt hätten.
Ich habe mit Eni einen kleinen Waldspaziergang gemacht, ein Stück entlang des Kreuzweges zur Mariengedenkstätte nebst Kapelle.
Danach fuhren wir weiter Richtung Weiskirchen und
mussten wegen gesperrten Straßen noch mal ein Stück zurück, um dann der Umleitung folgen zu können.
Nun stehen wir beim Weindorf am Schwarzrindersee.
Stellplatz für 16 Wohnmobile
13€ Nacht, Strom 2€, V/E, Wifi, Mülltonnen
25.09.26 - Tag 44
Weiskirchen - Wasserbillig(L) - Pölich = 86 km
Als erstes haben wir heute Wasserbillig in Luxemburg ins Navi eingegeben. Unsere fahrt ging durchs Hunsrück mit vielen Weitblicken. Leider war es diesig, so dass das auf den Fotos, gepaart mit dreckigen Scheiben, nicht gut zu fotografieren war.
Anschließend fuhren wir runter zur Mosel, bei Trier auf die andere Moselseite. Noch 10 Kilometer und wir waren über die Grenze, tanken und wieder zurück. Ersparnisse ca 40 cent je Liter Diesel.
..... und da man ja schon an der Mosel war, die Sonne herrlich vom Himmel lacht …. wir noch gar keine Lust auf Heimat verspüren, ….. haben wir unseren Plan geändert und sind statt durch die meist kalte Eifel zu fahren, einen Stellplatz am Yachthafen in Pölich an der sonnigen Mosel angefahren.Weil wir lieber erst am Montag statt Sonntag zuhause ankommen wollen, werden nachher noch 2 kurze Etappen geplant.
Heute haben wir noch einen schönen Spaziergang zwischen Mosel und Wein gemacht. Fast alle Trauben sind schon abgeerntet, bis auf die Spätlese. Die noch vorhandenen Träubchen sind sehr klein, nur ca 1-1,5 cm
Stellplatz für 60 Wohnmobile
10€ Nacht, Strom 1€/2kw, V/E, Mülltonnen
26.09.26 - Tag 45
Pölich - Neef - Ernst - Mayen = 109 km
Mein Plan ging nicht auf.
Anstelle der Mosel entlang führte uns das Navi in die südlichen Hänge der Eifel und erst kurz vor dem Ziel wieder an die Mosel. Der Stellplatz bei Neef war schon auf den ersten Blick genau das, was wir nicht mögen.
Dicht an dicht standen die Wohnmobile, selbst wenn dazwischen etwas frei gewesen wäre, hätten wir uns da nicht wohl gefühlt und Eni sowieso nicht. Wenn die anderen so nahe stehen, kann sie sich einfach nicht entspannen. Deshalb haben wir schon vor der Einfahrt gedreht und sind weiter der Mosel entlang nach Ernst, dort gibt es 2 kleinere Plätze, aber die Hoffnung was zu finden war gering, denn auf der gesamten Strecke waren Stell-/Campingplätze brechend voll. So auch in Ernst. … und wir hatten keine Lust, von Stellplatz zu Stellplatz zu fahren, in der Hoffnung, irgendwo überhaupt etwas zu finden,was dann wahrscheinlich noch nicht mal zusagt.
Wochenende, schönes Wetter und Mosel, passt für unsere Bedürfnisse nicht zusammen. Da mag die Gegend noch so schön sein, überfüllt können wir das nicht genießen. Vielleicht irgendwann nochmal innerhalb der Woche und außerhalb der Ferienzeiten.
Ich gab kurzerhand Mayen ins Navi ein. Somit wieder hinein in die Eifel, mit vielen engen Kurven und Steigungen von 15% ging es bergauf. Selbst in Mayen ist der Stellplatz recht gut belegt.
Stellplatz für 16 Wohnmobile
6,50€ Nacht, Strom 1€/2kw, V/E, keine Grauwasserentsorgung, Papierkörbe
27.09.26 - Tag 46
Mayen - Remagen = 39 km
Nur kurz durch den südöstlichen Zipfel der Eifel, vorbei am Lacher See, über Sinzig zur goldenen Meile mit nach Remagen.
Eine letzte Übernachtung auf dem Stellplatz am Rhein. ... dabei sind wir gefühlt noch so gar nicht fertig mit Urlaub 🤣
Die Sonne scheint, es ist voll auf dem kombinierten Fuß/Radweg. Trotzdem bin ich mit Eni dort ein kleines Stück lang, bis zum Fähranleger, denn ich wollte mit ihr ans Wasser. Fähren kommen da vorerst keine hin, die Anlegekante ist weit vom Wasser entfernt. Ich bin mit Eni über das Geröll geklettert und am Rhein- Strand spaziert.
Der Rhein hat wenig Wasser, bisher fuhren erst wenige Schiffe und die schienen alle nicht allzu schwer beladen zu sein, da sie weit aus dem Wasser herausragten.
Und pünktlich zum Urlaubsende geht bei einem unserer Stühle auch noch die Armlehne kaputt . Wird wohl Zeit für Neue?
Stellplatz für 30 Wohnmobile
15€ Nacht, Strom 1€/2kw, V/E, Mülltonnen beim Campingplatz
28.09.26 - Tag 47
Remagen - Solingen = 92 km
Morgenspaziergang, Frühstücken, alles zusammenpacken und ab Richtung Heimat. Erstmal den Rhein entlang, Blick auf Rolangsbogen und das Siebengebirge mit dem Drachenfels, bei Bonn kurz auf die Autobahn, um über den Rhein zu fahren, denn wieder runter … bei Köln durch die Wahnefheide und immer entlang der Mauspfade, Leverkusen, Leichlingen….. nach Hause, ausladenden…. Schatzi fährt den Roadrunner noch zum Abstellplatz und kommt mit dem kleinen Blauen zurück .
Knapp 7 Wochen Urlaub sind vorbei 🥲
Gesamtstrecke = 4901 km
Unterwegs im Roadrunner hat bei uns seinen ganz eigenen Rhythmus.
Meist wachen wir gegen 8:00 auf, dann gibt es den ersten Kaffee im Bett und für Eni ein Leckerchen, sie liebt getrocknete Entenbruststreifen.
Dann wird noch ca. 1 Stunde im Bett herum gelümmelt, Frühstücksfernsehn, Hund kuscheln , Handy spielen….
Dann aufstehen und mit Eni Gassi gehen, während Micha das Frühstück macht. Nach dem Frühstück mache ich drinnen Ordnung und verpacke was herumsteht, Micha kümmert sich um den Außenbereich: Frontabdeckung, Stromkabel, Toilettenkassette….
Zwischen 10:00 -11:00 starten wir zum nächsten Stellplatz.
Entfernung meist zwischen 50-100 Kilometer .
Dort kommem wir meistens gegen Mittag an.
Ich gehe mit Eni eine kleine Erkundungs-Runde über den Stellplatz und Micha legt Strom an usw.
Nun ist Zeit für einen Mittagsimbiss , später ein längerer Spaziergang, dann Kaffeetrinken, vorm Dunkelwerden, aber spätestens gegen 19:00, nochmal kurz mit Eni gassi…. Danach kochen wir zusammen Abendessen und spülen… fernsehen… schlafen.
Fazit
Polen ist teurer geworden als vor 3 Jahren, alles in allem aber, was tanken und Lebensmittel angeht, ist es preiswerter als in Deutschland.
Teurer sind auf alle Fälle die Übernachtungen. Da es kaum Stellplätze gibt, müssen es Campingplätze sein. Diese sind meist sehr einfach und kosten ab 20 € aufwärts, sind aber insgesamt günstiger als Campingplätze in Deutschland, aber von Standard her auch viel einfacher.
Was sehr positiv auffiel, ist die Sauberkeit. Egal ob Strand, Wald, Stadt, oder in den unterschiedlichen Bereichen der Campingplätze, es liegt fast kein Müll irgendwo herum. Hiervon können wir lernen.
Die Straßen waren meist gut, die ganz kleinen abgelegenen Straßen und ebenso Zufahrten waren auch mal schlecht bis sehr schlecht.
Polen im August kann voll sein, aber nach August ist dann wieder Ruhe und Einsamkeit... Leider sind ab September aber auch viele Campingplätze schon geschlossen.
So kamen wir in Masuren gar nicht so wirklich dahin, wo ich eigentlich hin wollte, die Seen dort sind oft umwaldet, so dass man gar nicht so viel davon sieht bzw. kein Zugang dort war, wo man Platz zum übernachten fand. Dafür fanden wir andere schöne Orte. Insgesamt hat uns Polen (mit kleinen Ausnahmen) gut gefallen.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Wir entschieden uns dann weiter durch die Slowakei und Österreich zu fahren, weil wir keinen Lust hatten wieder Geld zu tauschen.
In der Slowakei sind wir hauptsächlich über gut ausgebaute Bundesstraßen gefahren, dort in den Bergen scheint es viel weniger kleine Verbindungsstraßen zu geben.
Die Campingplätze waren oft extrem einfach, dafür aber genauso teuer wie die besseren. Die Lage macht’s?
Bei unseren Übernachtungen lagen die Preise immer zwischen 35 und 38 €.
Diesel und Lebensmittel waren preiswerter als in Deutschland.
Sehr beeindruckend waren natürlich die Berge der Hohen Tantra, und dass es in den Wäldern dort auch Bären geben soll. Der Bär als Symbol war überall in form von großen Skulpturen zu sehen.
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In Österreich waren wir erstaunt über günstige und kostenlose Stellplätze, was die etwas teureren Lebensmittelpreise gut ausglich. Diesel war dafür günstiger.
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Wieder in Deutschland, haben wir einige kostenlose Stellplätze “mitgenommen” und ansonsten gesehen, dass die Kosten nicht zu hoch werden.
Kosten
Stellplatz: 686,89 €
Diesel: 1008,65 €
für 477,4 Liter = Durschintt von 2,11€ je Liter
49001 Km , Verbrauch 9,13 L l/100 km

















































