10.09.26 - Tag 29
Revištské Podzámčie - Piešťany  =   95 km

Ein kleiner Morgenspaziergang und weiter ging die Fahrt.  Erst über Land, dann wieder ein Städtchen am anderen, große Städte wirken eher hässlich. Insgesamt wurden die Täler und die Hochebene breiter, wir sind raus aus den hohen Bergen und in der westlichen Slowakei  angekommen. Insgesamt wirken die Häuser hier moderner und  gepflegter, als wären die Besitzer  wohlhabender . Zum Ende der Etappe hin ging es wieder ländlich weiter.

Der ausgesuchte Campingplatz  hat einen viel besseren Standard als der von gestern,  ohne dabei viel teurer zu sein.

Gepflegte Sanitärräume, Waschmaschinen,  Restaurant Spielplätze für Groß und Klein, 2 Pools,  funktionierendes Wifi, V/ E- Station,  Mülltonnen 

 

Kaum hatten wir alles aufgebaut und wollten draußen essen, fing es leicht an zu regnen…. Einen Erkundungsgang über den Campingplatz und einen Spaziergang  am Fluss Váh haben wir aber machen können, mittlerweile ist es auch trocken, aber mit 19° recht kühl, wenn man bedenkt, dass das Thermometer gestern bis auf 32° kletterte. 

 

 

Camping Pullmann Piešťany

Wir zahlen für 1 Nacht  für 2 Personen/Wohnmobil/1Hund/ Strom, =   36,50€

11.09.26 - Tag 30
Piešťany  - Ebenthal ( A)   =  162  km

 Viel Regen in der Nacht  und leider eine feuchte  Stelle  im Roadrunner.  Einer der Befestigungsstellen vom Fahrradträger ist nicht mehr dicht. Das müssen wir zuhause unbedingt neu eindichten und jetzt halt beobachten.  Ich hab dann mal ein Handtuch zwischen Wand und Matratze gestopft. 

Viele Fotos habe ich heute nicht gemacht. Regen und Nebel zeigten nicht viel von der Landschaft.  Unterwegs haben wir in der Slowakei noch getankt und später auch bei Kaufland eingekauft.

Unser Etappenziel war in Ebenthal, kurz hinter die österreichischen Grenze.  Über die Marsch, den Grenzfluss,  sollten wir laut Navi mit einer Fähre.  Als wir dort ankamen, war die Zufahrtsstraße auf dem letzten Stück gesperrt.  Schatzi hielt an, ging gucken und kam mit einem deutschsprachigen Mann zum Roadrunner,  dieser erklärte uns, dass zu wenig Wasser im Fluss ist und die Fähre deshalb schon länger nicht in Betrieb ist und wie wir die nächste Brücke  erreichen… Ein Umweg von fast 60 Kilometern. Aber was soll's, irgendwo mussten wir schließlich rüber über die Marsch.

 

Der Stellplatz befindet sich neben den Sportplätzen inmitten von Feldern.  Er wird über die Nomady.Camp- App gebucht und bezahlt. Es ging ganz einfach mit dem QRcode. 

 

Stellplatz für ca 5 Wohnmobile, 

 5,75 €/ Nacht, inkl. Wasser und Strom,  Mülltonnen 

Keine Schwarz-/Grauwasser-Entsorgung 

Sehr schlechter Handy-Empfang

12.09.26 - Tag 31
Ebenthal - Hollabrumm   = 75 km

Nach einer herrlich ruhigen Nacht  starteten wir mit Sonnenschein in dem Tag, ein kleiner Spaziergang zwischen den Feldern, kurz frühstücken… und los ging’s.

Abseits der großen Städte durch die hügelige Landschaft Niederösterreich. Es ist sehr trocken hier. In der Slowakei konnte man die zunehmend immer trockener werdenden  Landstriche ebenfalls  beobachten. Ganz anders als das Grün in Polen.  Je weiter wir uns westwärts bewegen,  desto trockener scheint es zu sein. 

Für unsere Fahrt durch Österreich haben wir beim Navi zusätzlich zum Vermeiden von Autobahnen auch noch das Vermeiden von Mautstrecken aktiviert, weil wir ohne Plakette derte unterwegs sind und in Österreich selbst verschiedene  Schnellstraßen mautpflichtig sind.

Gestern  hatten wir vergessen Mineralwasser zu kaufen und so machten wir kurz vorm Ziel schnell Halt….. und ja hier gab es dann einiges, was wir zwischendurch nicht bekommen haben: Aufbackbrötchen,Räucherlachs, Brechbohnen, für einen leckeren Bohnensalat… und Kaffeepads für unsere Senseo können wir ebenfalls nachkaufen, wenn unser Vorrat zur neige geht ….. und es ist echt schön, wieder alles lesen und verstehen zu können.

Der Stellplatz in Hollabrunn liegt innerorts im Wohngebiet an einem Fahrschulenübungsgelände.

 

Stellplatz für 4 Wohnmobile, 

 0 €/ Nacht, Strom 1kw/0,50€,  V/E, Papierkorb

13.09.26 - Tag 32
Hollabrunn - Kleinpertholz   = 94 km

Das Wetter droht heute  immer wieder mit Regen, bisher waren es nur leichte kleine Schauern. Dem teils schwarzen  Himmel  nach zu schließen  kann da aber mehr draus werden.

Die Fahrt verlief wieder fast ausschließlich durch  ländliche Gebiete mit nur ganz zu kleinen Orten.  Wir fuhren noch näher an die Tschechische Grenze heran.

Hier, gegenüber vom Heimatmuseum Kleinpertholz, ist ein schöner Stellplatz und es ist alles da, was der Camper benötigt. 

 

Stellplatz für 8 Wohnmobile, 

 0 €/ Nacht, Strom 6Std/1€,  V/E, Mülltonnen 

14.09.26 - Tag 33
Kleinpertholz - Waldhausen/Strudengau  =  84 km

Die Nacht  über hat es geregnet und wenn es nicht regnete,  plätschert es vom Baum herunter, außerdem kam wieder Feuchtigkeit rein… somit konnte der Kopf nicht abschalten und der Schlaf war eher schlecht. Micha versucht näherer mit Klebeband die Halterung abzukleben.

Heute haben wir uns nach Süden  orientiert, leider regnete immer wieder,was die Aussicht  trübte. Wir befinden uns nun ungefähr auf der Höhe von Linz, aber ca 30- 40 km östlich  im Übergang von Niederösterreich zu Oberösterreich.

Heute ging es viel auf und ab,  viele Kurven und aus den Hügeln wurden mehr und mehr Berge. 

Der Stellplatz liegt an einem Badesee. Es ist leer, auch am See.  Saisonende  und Ruhe , was uns absolut  nicht stört. 

Und so langsam hörte  dann auch der Regen auf. 

 

Stellplatz für 6 Wohnmobile, 

5 €/ Nacht + 2,40€ KT je Pers., Strom 8Std/1€,  V/E, Mülltonnen

15.09.26 - Tag 34
Waldhausen/Strudengau  -  Vöcklabruck = 126 km

Am Anfang der Etappe zeigte sich Österreich so, wie man es sich vorstellt. Grüne Berge  wie Almen,  Tiere  auf den Wiesen, enge Straßen, die kurvenreich an den Bergen hoch und runter entlang führen …. 

Doch schon bald waren wir an der Donau und fuhren ein gutes Stück an ihr entlang, bzw durch ihr Tal. Bei Linz fuhren  wir über eine Brücke hinein ins Industriegebiet und weiter durch die Großstadt.  Linz wurde durch Wels abgelöst und so ganz langsam wurde es wieder ländlicher. 

Der Unterschied  zwischen ländlichen Gebieten und den großen  Städten  ist richtig krass,  als wäre man mit einem mal in einer anderen Zeitepoche gelandet…. Und auf einmal war auch die Kulisse der Alpen zu sehen. 

Wir fuhren bis Vöcklabruck am Inn. Der Stellplatz liegt am Ende eines Parkplatzes,  direkt beim Stadtpark , mit

Beachclub und einem Teich, Skatepark  usw.

 

Leider kein Sat-Empfang,  obwohl nichts die Empfangsrichtung versperrt. Entweder ist der Empfang hier generell schwierig oder unsere Antenne mag nicht mehr. Morgen wissen wir diesbezüglich vielleicht mehr.

16.09.26 - Tag 35
Vöcklabruck  - Pfarrkirchen (D) = 98 km

Heute war Deutschland das Ziel,  irgendwo unterhalb von Passau,  genauer bei Oberberg fuhren wir über den Inn und danach war Deutschland erreicht.

Aber bis dahin hatten wir bei schönstem Wetter mit herrlicher Aussicht einige Hügel zu bezwingen.  

Und tanken wollten wir auch noch vor der Grenze,  wir dachten schon, dass keine Tankstelle mehr kommt das wir kurz vor der Grenze dann doch eine entdeckten und so haben wir für 2,159 € Diesel  genommen,  gleich die erste Tankstelle hinter der Grenze  lag der Preis bei  2,569 € und alle weiteren sogar bei 2,629 € 

Das ist natürlich ein Unterschied von ca 20 bzw fast 25 € für die 53 l die hinein passten = alles  richtig gemacht !!!

Gefahren sind wir heute bis Pfarrkirchen….  Der Stellplatz liegt beim Bahnhof. In den 2,5 Stunden die wir nun da sind, kamen gerade mal 2 Züge.

 

Mittlerweile hat es sich zugezogen und ein Gewitter geht runter… es soll danach wieder kühler  werden.

Drinnen im Omnia  backt ein Kuchen. 

Der Fernseher läuft auch wieder, das waren gestern wohl doch nur Schwierigkeiten bei Sat-Empfang. 

 

Stellplatz für 5-6 Wohnmobile, 

0 €/ Nacht, Strom 1€/4Std,  Schwarzwasser Entsorgung, Papierkörbe

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