01.10.21
Strücklingen -Recke (Mittellandkanal) = 111 km
Sowohl meinem Rücken, wie auch Dinas Ohren geht es viel besser.
Und wieder fuhren wir ein Stück näher Richtung Heimat. Wir sind nun ganz oben in NRW angekommen.
Heute bleiben wir bei der Marina Recke am Mittellandkanal.
10€ + 2,50€ Strompauschale
02.10.21
Recke – Mühlheim a.d.Ruhr – Duisburg – Dorsten = 253 km
Heute sind wir sehr viel gefahren.
Die ersten 170 km hauptsächlich Autobahn, weil wir in Mühlheim Womos gucken wollen.
Das Ein/Aussteigen in unsere Koje wird auch für Micha immer mehr zum Problem.
Ich würde es eh kaum schaffen, über ihn noch drüber zu klettern.
Deshalb schlaffe ich ja auch vorne. Und mitten drin liegt meist auch noch Dina.
Was wir brauchen, sind entweder 2 Längsbetten mit Einstieg von der Mitte her,
oder ein Bett an dem wir jeweils von der Seite her rein können, so wie zu Hause.
Und dann wird es auch immer schwieriger an Ersatzteile zu kommen, wenn was kaputt geht,
…… und neu lackiert werden müsste bald auch mal, usw, usw…..
Wenn man so einen Oldtimer hat, muss man viel dran machen können bzw die Möglichkeit dazu haben.
Das haben wir damals nicht bedacht. Uns war nur klar, das wir selbst nicht an Motor und sonstiger Technik,
die zum Fahren benötigt wird, dran rum schrauben.
Aber auch Dinge wie lackieren/anstreichen ist ohne Halle/ Goßgarage nicht möglich.....
Deshalb müssen wir jedes mal, auch für Kleinigkeiten, eine Werkstatt.
In Mühlheim bei R&S Reisemobile angekommen, haben wir uns auf der Ausstellungsfläche erst mal falsch orientiert.
Denn dort, wo wir uns um schauten, fingen die Preise für Gebrauchte bei 50.000€ an.
OK, dann in der „niedrigpreisigen“ Ausstellungsecke nachschauen.
Wobei 20.000 € + für mich nicht niedrigpreisig ist,
vor allem wenn man den Zustand und das Alter der dort noch übrig gebliebenen Ladenhüter betrachtete.
Fazit : sie wollten viel zu viel und boten dafür effektiv viel zu wenig!
Alles Relevante war schon weg.
Weiter nach Duisburg auf einen Parkplatz am Wolfsee.
Dort machten wir Mittagspause und mit Dina einen schönen Spaziergang.
Wie so oft, war sie erst munter dabei, wurde aber recht schnell müde.
Zwischenzeitlich hatte sich Micha auf eine Annonce gemeldet, um ein Womo zu besichtigen,
welches privat verkauft wird - eigentlich genau das was wir suchen.
Wir haben für morgen Mittag einen Termin ausgemacht.
Dafür müssen wir dann aber wieder e in gutes Stück zurück, nach Senden.
Die ersten 50 km haben wir dann heute schon hinter uns gebracht und dann den Stellplatz in Dorsten angefahren.
8€+3€
03.10.21
Dorsten – Senden – Solingen = 164 km
Das war nun schon ein besonderer Tag.
Nach dem Frühstück sind wir gemütlich nach Senden gefahren.
Natürlich waren wir zu früh da und schauten erst mal wo man in der Nähe parken könnte.
Dina sollte vorher auch noch mal raus.
Der Stellplatz nahe dran war mit PKW zu geparkt.
Wir sind dann ein Stück zurück und sind zwischen Feldern spazieren gewesen.
Dann wieder hin und haben dafür gleich dort in der Einfahrt geparkt und uns das Wohnmobil angeschaut.
Es gefällt uns sehr.
Und auch den Preis konnten wir in die Höhe dessen, was wir uns vorstellten, herunter handeln.
Kurz um, wir haben einen Vertrag miteinander abgeschlossen…..
In spätestens 2 Wochen wird er uns dann gebracht.
Hier parken sie, der Neue (nicht ganz so alte) und der Alte (richtig alte) vereint zusammen.
….. und dann sind wir heim gefahren, mit vielen Gedanken im Kopf, was nun wie zu regeln ist usw…..
Wehmut ist natürlich auch mit dabei, denn das hier war wahrscheinlich unsere letzte Tour mit dem Roadrunner gewesen.
Tourlänge insgesamt = 2141 km
Fazit
Der Urlaub war anders wie geplant, viel kürzer und manchmal einfacher, aber auch manchmal etwas schwieriger wie gedacht.
Wir waren in unserem Bewegungsspielraum durch Dina sehr eingeschränkt, daran müssen wir uns noch gewöhnen.
Das war einfach tagesform abhängig.
Dina kann nicht mehr so (wie sie oft möchte) und schon nach ca 1 km müssen wir spätestens umdrehen.
Sie selbst möchte oft gerne noch weiter,
gibt man dem aber nach, merkt man, dass ihr der Rückweg schwer und lang wird.
Wir wollen sie nicht zu überfordern.
Aber auch so haben wir die Tage im und um den Roadrunner herum genossen.
Tja und dann wurde das auch noch zum teuersten Urlaub ever.






