Fazit:

Insgesamt sind wir an 31 Tagen 5874 km gefahren.

Durchschnitt/Tag : 189,5 km

Kosten für Diesel: 715,46 €

Verbrauch: 9,45l /100km

Fähren und Tunnel: 55 €

An Stellplatz- Gebühren inklusive, Strom Hund und Kurtaxe haben gezahlt: 464,57€

 

Wenn man bedenkt wo wir grob hin wollten und was wir gemacht haben, J

Wie schön, dass wir so frei sind und jederzeit unsere Pläne nach Lust und Laune ändern/ ausweiten können.

Nicht alles ist so gelaufen wie ich mir das vorgestellt habe aber wir haben das beste Draus gemacht und oft war die "Notlösung" besser wie das was wir eigentlich machen wollten.

 Vom Osten Deutschlands bin ich enttäuscht. Ich hätte gerne viel mehr gesehen. Aber die Möglichkeit mit einem 7m langen Wohnmobil einen Parkplatz zu finden, von dem aus man dann nicht noch Kilometer weit laufen muss, waren nur selten gegeben. Hier haben es diejenigen mit einen Van oder einem kurzen Wohnmobil doch viel einfacher, die passen  einigermaßen auf normalgroße Parklücken. Aber auch nur, wenn die Durchfahrtshöhe zu den Parkplätzen nicht begrenzt ist, was auch sehr oft der Fall war.

Auch der Straßenzustand in kleinen Städten und Dörfern vermittelte mir eher, dass man einen nicht wirklich da haben möchte…. Andere Länder tun da bedeutend mehr, um Wohnmobilfahrern das Fahren und Parken angenehm zu gestalten.

Somit waren wir viel schneller mit dem Osten fertig wir gedacht…… wir sind ja fast überall nur in 2. Reihe dran vorbei gefahren – SCHADE eigentlich!

Die Westdeutsche Ostseeküste und auch der Nordsee Abschnitt von Wilhelmshaven bis Emden ist uns bestens aus anderen Urlauben bekannt – auch dort haben wir uns nicht lange aufgehalten, weil uns der Sinn nach neuen Entdeckungen stand.

Meine Überlegung war eigentlich, gegebenenfalls das  Dänische Festland  zu umrunden, aber als wir dann hörten, dass von Norwegen her eine rätselhafte tödlich Hunde-Erkrankung sich ausbreitet, war mir das einfach zu riskant.

Und so war es für uns einfach logisch immer weiter der Küste entlang Richtung Westen zu fahren, wobei wir nun auch schon öfter in den Niederlanden waren und uns dort schon etwas auskennen, aber Belgien und Frankreich werden absolutes Neuland sein..

Da wir keinerlei Kartenmaterial, außer von Deutschland, dabei hatten und auch unsere Datenvolumen mehr oder weniger aufgebraucht war, war es schon eine Herausforderung. Wir hatten weder irgendeine Vorstellung was uns wo erwartet und auch keine Anlaufpunkte, …..wir hatten z.b. nicht gedacht, dass es in Küstennähe so hügelig ist und dass die Normandie so eine schöne Steilküste hat….. Auf gut deutsch, wir hatten keine Ahnung wie schön Frankreich ist.

Wir sind einfach gefahren und wenn es reichte, haben wir einen  Stellplatz/Campingplatz gesucht.

Ich  spreche ein wenig englisch, französisch Kenntnisse haben wir beide nicht….. 2x kamen wir nur mit Zeichensprache weiter….. Irgendwie haben wir uns verständlich machen können.

Frankreich hat mir sehr gefallen… und wir werden bestimmt irgendwann noch mal hin fahren, vielleicht um da  wieder weiter zu fahren, wo wir diesmal aufhören mussten, um noch gemütlich und entspannt nach Hause zu fahren.

Wir sind bei hochsommerlichen Temperaturen gestartet und voll in den (teils nass/schmuddeligen) Herbst hinein gefahren. Als nach den ersten warmen Tagen die Temperaturen sanken, haben wir angefangen nachts zu heizen. Erst in der  Normandie  ließen wir die Heizung wieder aus, um dann auf der Rückfahrt wieder kräftig einzuheizen. Trotzdem haben wir die erste 11kg Gasflasche nicht leer bekommen. Dabei hatten wir 2x 11 kg  und eine 5kg.