mein Monat - Collagen   2022

Mein Januar, war eher ruhig.

Das Wetter Grau in Grau, aber ich denke wir haben das Beste draus gemacht

und waren mit Dina meist in den Regenpausen spazieren.

 

Ins neue Jahr starteten wir während unsere Tour durch die Lüneburger Heide.

Des Weitern waren wir an den Wochenenden unterwegs ,

 z.B.  in Bergheim/Paffendorf und in Blankenheim.

 

Ich habe an den Abenden oft  gestrickt.

 

Dinas Augen entzündeten sich wieder.

Durch Antibiotika und Cortison besserte sich das aber schnell wieder.

Selbst ihr immer noch trübes Auge klärt sich nun auch mehr und mehr .

 

Ein Monat ohne besondere Höhen und Tiefen.......

man lebte so dahin.

Halt, einen Höhepunkt gab es doch.
Dinas Augenleiden bessert sich immer mehr und sie guckt,
wenn auch noch leicht getrübt, munter in die Gegend.

Der Februar war meist Grau in Grau, gemischt mit viel Regen, Wind und  Sturm.

Wir haben uns die Laune nicht vermiesen lassen und sind dennoch an den Wochenenden unterwegs gewesen.

Es gab auch wenige kalte sonnige Tage, die wir sehr genossen haben.

Die Sonne reichte aus und  ließ die ersten Frühlingsboten aufblühen.


 

 

Mein März war turbulent und stressig - Ende noch offen.

Sorgenkind ist unsere 92 jährige Oma/Schwiegermutter.
Erst Krankenhaus, dann Kurzzeitpflege, die nun verlängert wird und dann Vollzeitpflege im Heim. Nächste Woche weiß ich definitiv ob es so klappt.

Sie selbst hat bisher alleine gewohnt, will nach Hause, was aber unverantwortlich wäre. Sie hat während der letzten 3 Wochen noch mehr abgebaut und ist im Heim schon 3 x gefallen, war 1x bewusstlos, mit Rettungswagen/Notarzt-Einsatz (weil sie nicht genug genug getrunken hatte).

 

Nun muss ich mich über ihren Willen hinwegsetzten, ich habe dazu die Vollmachten.
Ich weiß, dass es richtig ist wie ich entschieden habe, dennoch belastet mich das alles nervlich sehr.

Ihre Wohnung muss noch gekündigt und aufgelöst werden. Noch weiß ich nicht wie ich das alles regle.
Erst mal müssen die Verträge im Heim klar gemacht sein.

 

Kleine Auszeiten in der Natur helfen mir wenigstens ab und zu mal abschalten zu können.

Und so habe ich die Wochenenden an der Maas und im Sauerland genossen.

Dina hat ihren 9 Geburtstag gefeiert.

Gestern war wieder Termin in der Tierklinik, es ist ein auf und ab, aber ihr geht es nun wieder besser, auch wenn sich vorige Woche wieder eine neue Entzündung in ihre Augen einschleichen wollte.

 

So stressig wie der März endete, ging es im April weiter.

Es war ein ständiges hin und her zwischen Pflegheim und Krankenhaus, so vieles musste erledigt und beantragt werden und am Ende war alles umsonst.
 

Zum Ende des Monats hatte meine Schwiegermutter dann keine Kraft mehr gehabt. Sie ist friedlich eingeschlafen (leider im Heim und nicht zuhause) und einfach nicht mehr aufgewacht.


 

Wettermäßig zeigt der April dieses Jahr wirklich, dass er macht was er will.
Von Schnee bis Sonnenschein, es war alles dabei, meist im schnellen Wechsel.


 

Über Ostern haben wir es geschafft zu den Tulpenfeldern in die Niederlande zu fahren.
Diese kleine Auszeit hat uns auftanken lassen, für das was jetzt noch alles ansteht.


 

 

Den Urlaub, der bis in den Juni reingehen sollte mussten wir am letzten Mai Tag abbrechen, weil Schatzi, wie sich später herausstellte einen Schlaganfall hatte.

Dem folgten dann einige Besuche im Krankenhaus und ganz viel zuhause genesen....und als es ihm besser ging holten wir den aufgeschobenen Termin in der Werkstatt wegen Inspektion und neuen Reifen nach und danach fuhren wir nur wenige Kilometer entfernt zu einem Test-Wochenende .

Noch muss sich Schatzi zwischendurch ausruhen, aber es klappte gut, so dass wir nun wohl wieder regelmäßig fahren können.

 

Den Sommer genießen, so wie es gerade geht.

Einfach raus fahren und der Hitze der Stadt entkommen.

Nur kleine Spaziergänge, viel Ruhe

Meist das Wochenende schon donnerstags einläuten

Lecker essen.


 

Die Lust auf einen größere Tour wächst,

Noch frage ich mich allerdings, ob man das schon wieder wagen darf?

Micha würde gerne sofort losfahren. 


 

 

Der August  war heiß und trocken

und er brachte und  erst mal viel Kummer und Sorgen.

Am 010.8.22 hatte Micha  den 2. Schlaganfall, nur 2 Monate nach dem 1.
 

Wieder Rettungswagen, diesmal mit Notarzt zum Krankenhaus, diesmal in die Lukas-Klinik, die einen Spezial-Station für Schlaganfallpatienten hat.

Nach knapp 2 Wochen zur Reha nach Bad Berleburg.

Diese wurde letzte Woche dann verlängert, bis zum 14.09.22,  um noch Feinheiten einzuüben.

Für mich hieß das , nach täglichem Testen und Krankenbesuchen in der Klinik bzw dem Garten der Klinik,
nun nur noch 1x die Woche Testen und lange Besuchsfahrten .
 

So ein Besuchssonntag zieht sich mächtig in die Länge,
kurz nach 9:00 fahre ich los und bin abends  gegen 18:00 wieder daheim.

Die Treffen finden im Garten und auf dem Parkplatz statt, 

da Dina nicht in die Klinik rein darf.

3x war ich jetzt da.

Beim 1. Mal saß Schatzi vorsichtshalber noch im Rollstuhl,
beim 2. Mal kam er mir mit dem Rollator entgegen.
Ende letzter Woche bekam er dann einen Spazierstock, den er gestern vergessen hatte und mir mit einer Tasche voll Wäsche  ganz ohne entgegen kam. 
 

Noch schwankt er etwas - aber es wird !

Sprechen geht auch viel besser. 
Noch sind Gefühlsstörungen und leichte Taubheit vorhanden, aber auch das wird sich mit der Zeit bessern,

Wir sind zuversichtlich.

Es folgten noch 2 weitere Fahrten nach Bad Berleburg,

... aber dann:

 

Der Trockenheit folgte Regen,

 dem Reha-Aufenthalt das Zuhause,

Willkommens-Kuchen und erste Herbstboten,

wenn das Wetter schön war, haben wir es für kleine Spaziergänge genutzt.

Der Oktober war ein ruhiger Monat, Arzttermine und Physiotherapie für Micha.

Wenn das Wetter gut war, sind wir in der Heide spazieren gegangen.

Einmal waren wir im Tierpark Fauna. 

Aber wir waren auch viel Zuhause und ich habe viel gestrickt.

 

 Der November war größtenteils noch golden, erst zum ende hin wurde es kälter und trüber.

Für uns war der November ein großer schritt wieder rein ins Leben, Micha darf nun wieder Auto fahren und wir sind mit kurzen Etappen, Am Rhein, im Sauerland und an der Issel gewesen.


 

Etwas blöder gab es natürlich auch wieder: vor 2 Wochen ist mir ein anderes Auto beim Ausparken gegen meinen Tigra gefahren - eigentlich nichts wirklich Wildes, aber es ist ein wirtschaftlicher Totalschaden = mein Auto hat einen niedrigeren Verkaufswert, wie die Reparaturkosten hoch sind. 

Die Versicherung wird zwar die Reparatur zahlen, aber wenn danach noch mal irgendwas sein sollte, hat der Wagen nur noch einen Restwert von 350 €

Von daher empfiehlt unsere Werkstatt, ihn nach der Reparatur am besten zu verkaufen...... aber das was man dann noch bekommt, reicht nicht für ein zuverlässiges Auto. Man müsste also auf jeden Fall kräftig drauf zahlen. 

Das möchte ich bei der momentanen Wirtschaftslage aber gerne vermeiden. 

Was wir an unserem haben wissen wir, er ist gerade ohne jeden Mangel durch den TÜV.

Aber was man dann bekommt? Wie viel muss man da dann wieder reinstecken? 

Wir sind unentschlossen.